Scheinwerfer in Aktion Wissenstransfer Veranstaltungstechnik
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DSI DALI EIB LON LCN
Grundlagen DMX RDM ACN Ethernet Architektur

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Licht-Steuerprotokolle Architektur DALI


Die Kommunikation ist recht einfach gehalten. Nach der Startkennung erfolgt die Unterscheidung ob die nächsten 6 Bit eine Gruppenadresse oder eine Geräteadresse darstellt. Darauf folgt ein Unterscheidungsbit ob die nächsten 8 Bit ein Kommando wie Schalten, Dimmen (mit Fadezeit), Festwert setzen, EVG- und Lampenfehlern senden, Lampeneinbrennzeiten senden oder eine der 16 Lichtszenen aufrufen, oder ein Wert darstellen. Beendet wird das Telegramm mit zwei Stopbits. Sendet der Teilnehmer an die Zentrale, erfolgt dies nur mit 8 Bit Daten neben dem Start und Stopp Bits. Aufgrund des einfachen Aufbaus und den Begrenzungen, ist der DALI-Bus in erster Linie geeignet größerer Räume zu steuern oder fungiert als Subsystem eines Gebäudeautomationssystem über ein Gateway. So könnten in einem Gebäude in jedem Geschoss voneinander unabhängige DALI-Busse das Licht steuern. Aufgrund der geringen Kosten des Systems, findet man DALI-Komponenten in noch kleineren Systemen, wie die anfangs erwähnten RGB+W Leuchtstoff-Rampen, denn immerhin ist DALI normiert gemäß IEC 60929, Norm für Vorschaltgeräte.






DALI steht für Digital Adressable Lighting Interface und kann als konsequente Weiterentwicklung von DSI angesehen werden. In der Veranstaltungstechnik hört man selten etwas von einem DALI Bus, aber dennoch findet er im verborgenen öfters seine Anwendung. Schraubt man z.B. eine von DMX512 angesteuerte Interga auf, so erkennt man im Inneren Vorschaltgeräte der Leuchtstofflampen die mit einem DALI-Bus angesteuert werden. Eine andere Platine hat die Aufgabe der Adresseinstellung, Menue-Funktionen und das DMX512 Signal zu decodieren um es dann als DALI-Protokoll den Vorschaltgeräten der Leuchtstofflampen zuzuführen. Aber das Haupteinsatzgebiet des DALI-Bus ist natürlich im Architekturbereich. Jedes Betriebsgerät, das über eine DALI-Schnittstelle verfügt, kann über DALI-Kurzadressen einzeln angesteuert werden. Wie der Name bereits andeutet handelt es sich um ein Digitales Protokoll zur Lichtsteuerung, dessen Teilnehmer adressiert werden können. Dabei war das Hauptziel die Nachteile der sonst üblichen 1-10V Analogansteuerung zu beseitigen und dennoch nicht die Komplexibilität und Kosten der üblichen Industriebussysteme anzunehmen. Bei DALI wendet man ein zentral gesteuertes Master Slave Prinzip an, welches aber auch Multimasterfähig ist. Über eine Zentrale erfolgt die Zugriffsteuerung auf den Bus, wobei die Teilnehmer die Befehle erhalten und abgefragt werden können. Über den Zentrale wird auch die Inbetriebnahme bewerkstelligt. Ein Weiterer Vorteil ist die einfache Verdrahtung. Nutzt man z.B. ein 5 adriges 1,5mm² Stromkabel, kann man mit drei Adern die Netzspannungsversorgung für den Teilnehmers verwenden und die weiteren zwei Adern können mit dem DALI-Bussignal belegt werden. Denn wenn eine Basisisolierung vorhanden ist, darf DALI und 230V nebeneinander liegen. DALI ist intern galvanisch getrennt, was auch Masseschleifen verhindert. Sogar das verpolte Aufklemmen der Steuerleitung stellt kein Problem dar.






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Gewerke: Licht

Datenaustausch: Bidirektional

Zugriff: Zentralsteuerung

Übertragungsverfahren: Asynchron

Übertragungsgeschwindigkeit: 1200 Bit/s

Teilnehmer: 64

Gruppen: 16

Spannungsversorgung Teilnehmer: 16V (9,5-22,4V)

Topologie: Baum, beliebig

Leitungslänge: max. 300m zwischen Spannungsversorgung und Teilnehmer (max. 2V Spannungsfall bzw. 8Ohm Schleifenwiederstand)

Anwendung: Lichtsteuerung für Großen Raum