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Wissenstransfer Veranstaltungstechnik

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Funktionen von Lichtstellpulten






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Jedes Pult muss die Funktionen Setup, Anwahl, Speichern und Wiedergabe aufweisen, um als Speicherlichtstellpult arbeiten zu können.  Neben den Grundfunktionen, welches jedes Pult beinhalten muss, findet man bei dem einen oder anderen Pult eine Funktion, die einem als Operator das Leben erleichtern kann. Hier wollen hier diese Funktionen einmal vorstellen.


Jeder Operator der heute in der einen Halle seine Show vorbereiten muss und am nächsten Tag in der nächsten Halle sein Bestes geben muss, wünscht sich eine Automation, bei der man nicht die Positionen wiederholt im Preset ändern muss. Einige Pulthersteller hatten schon vor langer Zeit hierfür eine Skalierungsfunktion entwickelt, die dem Operator diese Arbeit ein wenig abnehmen kann. In den ersten Versionen hatte man dazu einfach angenommen, das eine Szenenfläche auf die die Show Programmiert wurde 100% groß ist und diese Fläche ein Viereck darstellt. Wenn man nun auf einer Bühne kommt, deren Bühenntiefe z.B. geringer ist, so hat man dann einfach den die Ecken des Viereckes dementsprechend verschoben. Damit wurde proportional die Bewegungsparameter von Pan und Tilt entsprechend reduziert. Da das Pult nicht weiss ob das Movinglight an der Vorbühne hängt oder an der Backtruss, wurden mit der gleichen Proportionalität alle Movinglights belegt. Für die typische einfache fliegende Disco oder top 40 Programmierungen war dies ein durchaus annehmbarer Kompromiss, der den Vorteil hat, dass wenn man zurück zur ursprünglichen Location zurückkehrt, mit der 100% Eingabe wieder den Ausgangszustand erhält, ohne Positionspresets verändern zu müssen. Diese atr der Bühnenskalierung findet man später andernorts um einen Schritt erweitert, wieder. Hier hat man dann zusätzlich zur Fläche noch die Möglichkeit die Höhe der Ebene anzugeben, bei der alle Movinglights aufgehängt sind. Also eine „General“ höhe, die keine unterschiedliche Betrachtung zuläßt.



Mit der Visualisierung von Bühnenbildern und der Anbindung der Lichtstellpulte an die Visualisierungen, ergab sich, dass nun die Position und Ausrichtung des Scheinwerfers in den virtuellen Raum definiert werden muss. Immerhin wurde aufgrund der Raum Koordinaten xyz eine Pultfamilie entsprechend der Name gebildet – Maxxyz. Die Eingabe der zusätzlichen Parameter bedeutet einen erheblichen Mehraufwand beim Einrichten. Belohnt wird aber diese Arbeit mit der Möglichkeit zur Visualisierung der Bühnenshow, die je nach verwendeter Software und Detailreichstem mal mehr realistischer sein kann bis hin zu sehr pragmatisch rudimentären Strichzeichnungen, die aber durchaus ihren Zweck erfüllen kann. Denn hierdurch ergeben sich zusätzlichen Hilfsmittel zum Programmieren. Einmal kann man einen Scheinwerfer exakter in der virtuellen Welt ausrichten, wenn man aus der Sicht des Scheinwerfers mit einer virtuellen Kamera Blickt. So kann man genau sehen wohin der Lichtwurf fallen wie z.B. den Schlagzeuger treffen würde, oder ob der Lichtstrahl mit seinem Zentrum den Schlagzeuger einen Meter zu weit hinten verfehlt. Damit ist das Presetfokus setzen wesentlich exakter. Eine weitere Funktion wäre insbesondere bei Anwahl mehrerer Fixtures das gleichzeitig Ausrichten auf einen Punkt hin wie z.B. auf den Gitaristen, indem man nach Anwahl der Fixture mit der Maus auf die Stelle Klickt, auf die sich dann die angewählten Movinglights hin ausrichten. Das kann heute bereits so gut funktionieren, dass man dies sogar während der Show einsetzen kann, bis hin zu einer Art Verfolgerfunktion, mit dem Unterschied, das hier nun über 30 Movinglights den Künstler verfolgen können, was mit Personalaufwand schwerlich zu bewerkstelligen wäre. Erstaunlich dabei ist beim realen Einsatz mit welcher beachtlichen Trefferquote diese Funktion ausgeführt werden kann. Immerhin hat man in der virtuellen Darstellung ja nur einen zweidimensionalen Bildschirm, der eine Mausplazierung nur in x und y Koordinaten erlaubt, aber die Tiefe bzw. Z-Koordinate, von der Software interpretiert werden muss. Eine gute Umsetzung berücksichtigt auch die endlichen Zeiten die ein Scheinwerfer mit seinem trägen Kopf, beschleunigt und stellt dies dementsprechend in der Grafik auch dar. Ebenso das Farbrad ist mit einer endlichen Geschwindigkeit oder der Einstellung ob die Farbe  von links oder rechts hereinläuft, oder wie lange der Zoom bzw. die Iris für die Beamshow real benötigt, spiegeln die Realität besser wieder und ist wichtig für eine gute Simulation, aber es geht hier nicht um die Betrachtung von Echtzeitvisualisierung, sondern schlicht um die Funktionserweiterung beim Programmieren von Lichtstellpulten, die mit der 3D Darstellung eben die Funktion Follow und Fokusview zur Verfügung stellen können.

Spätestens bei einer größeren Anzahl von Scheinwerfern die zu einer Matrixform angeordnet werden, ist die Überlegung einen Pixelmapper einzusetzen sinnvoll. Eigentlich gehört ein Pixelmapper in die Rubrik der Effektgeneratoren, wobei jedoch genau genommen nur eine Funktion zur Verfügung steht, die aber eindrucksvolle Effekte liefern kann. Ein Pixelmapper überträgt die Farbinformation eines Pixel eines Bildes auf die Parameter eines gepatchten Scheinwerfers. Die Parameter die dabei angesprochen werden, sind meist die CMY bzw. RGB Farbmischsystem, könnte aber auch sinniger weise auch der Dimmer sein oder auch je nach Freiheit des Pixelmappers auch die Pan und Tilt Werte bis hin zum Zoom. Jedoch der größte Anwendungsbereich für den Pixelmapper sind die kanalhungrigen kreativ LED Flächen oder Linien, die mit RGB bzw. den Farbinformationen des Bild-Pixel angesteuert werden. Würde man nun nur ein Bild 1:1 mit seinen Farbinformationen auf eine LED-Matrix übertragen, ist das schon sehr anschaulich und erspart erheblichen Programmieraufwand, gegenüber den Aufwand, wenn man z.B. Farbverläufe über die Aleine Funktion in x und Y Richtung aufbauen müsste. Mit dem Pixelmapper ist dagegen das programmieren von größeren Anzahl von Scheinwerfern oder Pixeln ein Kinderspiel bzw. überhaupt erst in einem zeitlich vertretbaren Rahmen erst möglich. Aber die wirkliche Effektivität des Pixelmappers ist nicht das statische Szenenbild, sondern die Dynamik von Parameteränderungen die man auch von einem Effektgenerator erwartet. Um Farbverläufe und Wellenformen oder sogar viel Bildlicher Feuer, Wasser oder Propellerrotation darzustellen, kann man entweder ein Video, was ja so ca. eben einfach aus 24 Bildern die pro Sekunde durchfahren durch den Pixelmapper jagen, oder das statische Bild bewegt werden. Das Bild, welches als Bitmap datei .bmp oder auch komprimiert als .jpg bzw. je nach Pixelmapper lesbare Dateiformat, vorliegt, wird dann einfach über die Fläche, die die an die Scheinwerfer bzw. Pixel übertragende skalierte gepatchte Fläche darstellt, von links nach rechts, oben nach unten, vorbeilaufen lassen oder um eine frei zu setzende Achse rotiert. Alleine dadurch sind schon unendliche Spielmöglichkeiten einzustellen. Die definierte bzw. gepatchte Fläche mit den Scheinwerfern, an denen dann das Bild vorbeiläuft, erhält somit immer neue Farbinformationen des Bildes. So lassen sich bei schwarz Weiss Bilder, die man oft als Gobodarstellung bereits im Pult integriert sind schnell, strob und Dimmereffekte großflächig und Abwechslungsreich kreieren. Die Skalierung des Bildes zur mehrfachen Überdeckung der gepatchten Matrix, erlaubt auch den Effekt, dass beim Durchlaufen der Eindruck entsteht, das es sich hierbei um einen durchlaufenden Videoloop handelt. Missbraucht man z.B. die Schwarzweissinhalte des Bildes für die Irisfunktion, können auch sehr schnell interessante Beamshows generiert werden. Hier ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt.  Natürlich ist hier das Motto, je größer die Anzahl der gepatchten Geräte bzw. Pixel, um so deutlicher kann so ein Bild dargestellt werden, jedoch sind selbst kleine LED-6er BARs für den schnellen Discoeinsatz mit einem Pixelmapper mit erstaunlich stimmungsvollen Varianten extrem schnell programmiert. In der Praxis wird der Pixelmapper meist für farbige LEDs verwendet, wobei das Einzelne Pixel eben ein LED-Par-Scheinwerfer sein kann oder auch nur ein Pixel aus einem LED-Panel und somit schon als künstlerische Videofläche avanciert. Bei Einsatz größerer kreativer LED-Flächen kommt man schnell auch in den Bereich wo man sich einmal entscheiden muss, ob man diese Flächen mit einem Pixelmapper aus dem Lichtstellpult bedient, oder lieber einen Videoserver bedienen will. Auch wird hier schnell deutlich, das man z.B. alleine bei einer Matrix von 30 mal 30 Scheinwerfer bzw. LED-Pixel, welche bei einem Pixelpitch (Abstand von Pixel zu Pixel) von z.B. 2,5cm  gerade mal eine Fläche von nicht mal einem Meter x Meter ergibt, schon bei 2700 DMX Kreisen befindet, wofür man bereits 5 DMX-Universen benötigt. Hier wird klar, dass ein Pixelmapper meist nur in großen Lichtstellpulten zu finden sein wird, die auch entsprechen in der Lagen sind, die entsprechende Anzahl von DMX-Kreisen zu berechnen, verwalten und auch in Form von anderen Formaten wie z.B. Artnet, auszuspielen. Es ist bereits Software auf dem Markt, die sich z.B. auf die Funktion Pixelmapper spezialisierte haben die ausführlich behandeln, jedoch dafür keine Pan und Tilt Bewegung berechnen können. Für einige LED-Produkte gibt es auch Software, die ebenfalls Pixelmapper-Funktionen aufweisen, wobei hier der Hintergedanke ein anderer war. Denn im Gegensatz zu einem Videoserver kann ein Pixelmapper exakt auf das gepatchte Fixture bzw. Pixel einem Bildpunkt der Vorlage zuordnen, was insbesondere bei Laufschriften interessant wird. Denn wenn eine Laufschrift über einen Videoserver generiert wird, hat man einmal eine feste Frequenz von Bildern, welche aber nun als Laufschrift bei einer fixen Anzahl von LEDs von einem zum nächsten Bildpunkt der Übergang übereinstimmen muss, da es ansonsten ruckelt. Auch sind bei geringer Pixelhöhe wie 8 Pixel keine Typo-Schrift mehr möglich, sondern nur noch Pixelbasierende Schriften. Deshalb wurde auch Software entwickelt, die sich als Pixelmapper auf Laufschriften spezialisiert hat.

Lichtänderungen die synchron und abgestimmt auf die Dynamik der Eingespielten Musik den Zuschauer wirken, erhöhen das Empfinden. Aus diesem Grunde sind Lichtstellwerker - Operator die nicht nur schnell programmieren, sondern auch den Cue Knopf zur richtigen Zeit bzw. auf den Punkt und im Takt drücken können, gern gebucht. Um dem Lichtstellwerker auch hierbei ein wenig Arbeit abzunehmen, gibt es auch hier bei Lichtstellpulten die eine oder andere Möglichkeit der Automation. In der Regel bezieht sich diese Funktion meist auf das erkennen eines Rhtmuses umd damit eine nächste Cue auszulösen. Meist wird anhand des Bass-Rhytmus die nächste Cue einer Sequenz Chaser bzw. Lauflicht weitergeschaltet. So kann man dann mit nur zwei Cues z.B. passend zum Beat zwischen zwei Farben oder Beamgrößen automatisch wechseln lassen. Alleine das Ist schon die Funktion wert. Hat man jedoch schon mal versucht bei einem Jazzkonzert so eine Funktion zu nutzen, wird man je nach Interpret feststellen, das das Fehlen durchgängiger Beats dieser Automatismus nicht wirklich weiterbringt. Immerhin werden meist nur die Energiereichen Tiefen Frequenzen über eine Filter bzw. Pegelschwelle als Triggersignal geschaltet. Dies kann mehr oder weniger aufwendig gestaltet werden. Fehlen diese Strukturen im Klangmaterial, dann wünscht man sich eine weitere Funktion, eine Beat-Lern Funktion. Bei dieser Funktion kann man im Rhythmus des gehörten Musik einen taster Drücken. Durch die Wiederholung des Tastendrucken wird die Zeit zwischen den Tastendrücken gemittelt und man hat somit eine Frequenz, die dem Rhythmus der Musik entspricht, die meist in Beats pro Minute BPM ausgedrückt wird. Inwieweit das Soundsignal der Software zugänglich wird, sind auch verschiedene Wege möglich. Das eingebaute Mikrofon mit automatischer Pegelanpassung ist für die schnellte – schnellste im Sinne des Aufbaues – art eine Sound to Light Vorraussetzung zu schaffen. Immer „galvanisch“ getrennt und sofort Einsatzbereit. Leider jedoch auch immer von allen störenden Fremdgeräuschen wie Gläserklappern der Bar die daneben aufgebaut sein kann, zu irritieren. Auch hier gilt meist das hauptsächlich nur die Energie des Basses den Beat angibt und nicht z.B. die Obertöne einer Tack anschlagenden Snarredrum. Mit einem Line Eingang wird man dann schon mit einem wesentlich sauberen Musiksignal versorgt. Schön ist es, wenn man dann noch eine Pegeleinstellung selbst vornehmen kann. Möchte man auf die Sound To Light Funktion nicht verzichten, dann muss man bei einigen Pultsoftwarelösungen aufpassen, da diese die Toneinspielung die im Großen hardewaremäßigen Pult eingebaut ist, in der Software-PC-Lösung nicht mit der Laptopsoundkarte zusammen geführt ist. So das bei der PC-Lösung die Sound to Light Funktion eben ohne Funktion sein kann.

Heute ist immer mehr Rethro oder Vintage ein Thema. Um so mehr verwundert es einen, das man, das die Funktion der typischen Dreikanal Lichtorgel mit Pausenkanal fast nirgendwo mehr zu finden ist. Dort wurde je nach Lautstärke der jeweiligen Frequenzbereiche das Licht heller geflackert. Sicher gab es bei Lauflichtern schon das Beat gesteuerte weitersteppen, aber er Standardeffekt war, das beim Einsetzen der Trompeten, auch die Grünen Pressglaslampen leuchteten und damit die Dynamik der Musik auch im Licht ausgedrückt wurde. Nun könnte man sagen, das man bei den Movinglights so eine Dimmerfunktion die die Amplitude eines Frequenzbandes in der Helligkeit steuert nicht mehr benötigt. Jedoch abgesehen von der Klassischen Lichtorgelfunktion, wie wäre es, wenn mit der Amplitude des hohen Frequenz z.B. der Tiltkanal gekoppelt wird, oder der die Effektgröße proportional zur Musikenergie sich verhält. Auch hier ergeben sich neue Gestaltungspotentiale. Um heute ein Levelmeter oder Pegelanzeige auch einer Lichtstellkonsole nachzubilden, muss man schon sehr in die Trickkiste greifen bzw. meist eines der selten gewordenen preiswerten Pulte einbinden die noch Frequenzbereich selektierte Pegel in Dimmerwerten umsetzen.

Es ist hier unmöglich auf jede Funktion die die Lichtstellpultindustrie entwickelt hat, einzugehen. Auch werden die Entwicklungszyklen immer kleiner, denn die Komplexibilität der Anforderungen, wie auch die neuen Möglichkeiten Scheinwerfer, werden immer größer. Ergo werden viele Funktionen die in der zweiten und dritten Ebene verborgen bleiben, da sie meist nur bei bestimmten Situationen benötigt werden. In der Regel bleiben dann diese Funktionen auch ungenutzt, da der Operator, der mit Standardaufgaben beschäftigt ist und unter enormen Zeitdruck arbeitet, nicht die Muße findet, auf Entdeckungsreise zu gehen um einer dieser Spezialfunktionen zu entdecken. Sollte dann der Fall einer möglicher Anwendung eintreten, dann hat meist der Operator den Weg dorthin bereits vergessen oder aufgrund der unsicher gemerkten Syntax, ist ihm das Risiko zu hoch diese Funktion anzuwenden, wenn er sich nicht sicher ist, wie genau dies Funktion reagiert, da die Gefahr das bisherige zu zerschießen immer latent im Hinterkopf mitschwebt.



SMPTE steht für einen “Society of Motion Picture and Television Engineers” Verband der amerikanischen Film- und Fernseh-Ingenieure, und ist bedeutet meist im Zusammenhang mit Lichtstellpulte eine Bezeichnung für einen Time Code mit der man seine Lichtshow mit herstellerunabhängigen Geräten synchronisieren kann. Die Profis aus dem Tonlager mögen die folgende Oberflächlichkeit verzeihen, jedoch geht es erst einmal nur grob um Lichtstellpulte. Mittels Tinmecode ist es möglich die Lichtszenen mit anderen Geräten wie z.B. Ton oder auch etwa die Pumpensteuerung eines Springbrunnens aufeinander abzustimmen. Dazu gibt ein Gerät welches als Master deklariert wurde, ein Zeitcode aus, der einem fortlaufenden Zeitstrahl entspricht. Dieser Code ist aufgeteilt in Stunden, Minuten, Sekunden und Frames (Rahmen – Bildern) (hh:mm:ss:ff). Alle angeschlossenen Geräte (Slaves) die nun dieses Signal mitlesen, können nun passend zu definierten Zeitpunkt, Ihre Befehle ausführen. In der Praxis bedeutet das z.B. das bei einer Mehrspurtonaufnahme eine Sput den Timecode beinhaltet und diesen Code dem Lichtstellpult übermittelt wird. Nun kann m Lichtstellpult zu jedem Zeitpunkt des Codes ein Befehl oder Befehlskette ausgelöst werden, so das z.B. mit der Musik auch passend die Movinglights synchron agieren. Startet man die Wiedergabe des Timecodes im Lichtstellpult, wartet das Pult, bis der entsprechende Zeitcode eintrift, um die damit verknüpften Befehle auszuführen. Folglich kann man mit dem Master auch zurückspringen und noch einmal beginnen, und das Lichtstellpult wird die gleichen Befehle an selber Stelle noch einmal ausführen. Sehr praktisch dabei ist, das man meist auch in der Lage ist die zum Zeitcode zugeordneten Befehle nicht nur zu editieren, sondern auch in der Zeitposition zu verschieben. Somit kann man Fehler bei der Aufzeichnungen der Timecodeshow korrigieren bzw. optimieren. Auch der timecode ist nicht Variantenlos. Er kann z.B. in den Farmes in der 24 Frames (Kino) pro Sekunde, oder 25 Frames (Fernseh nach PAL) bzw. sogar 30 Frames (USA- Fernseh wegen 60 Hz und NTSC) aufweisen. Auch ist eine Unterteilung nach LTC Timecode (Longitudinal-Aufzeichnung, z.B. bei Audiorecordern) und VTC Timecode (Vertikal Intervall Timecode, z.B. bei Videorecordern) vorhanden. In der Regel wird der SMPTE Timecode von hochwertigen Tongeräten generiert. Es gab sogar CD-Player auf dem Markt, die die CD-Zeitspur nutzen, um SMPTE auszugeben. Jedoch sind diese Geräte leider vom wieder Markt verschwunden, aber immer noch heiß begehrt, als wenn einer unser Leser so ein gerät abgeben möchte, einfach nur den Autor ansprechen. Ist kein Tonzuspieler im System der ein Timecode generiert, kann man im Internet auch eine Timecodespur zum Herunterladen finden, um sie als weitere Spur in dem Mehrspurgerät einzubinden und als separaten Synchronistionsweg auszugeben. Einige Lichtstellpulte generieren sich einen internen Timecode, mit dem man einen Show Ablauf automatisieren kann. Wenn jedoch von außen kein Timecode hinzugefügt wird, dann ist der Start des eignen generierten Timecode immer vom Knopfdruck des Operators abhängig, welcher dann evtl. doch daneben liegen kann.         

Bei Shows, bei denen es auf exaktem Timing drauf ankommt, wie z.B. die Einbindung von Pyrotechnik, Laser, oder Automationen, wo z.B. innerhalb von 3 Minuten 60 Motorenbefehle und 250 Cues durchgefahren werden müssen, kommt man an der Timecodesynchroniesierung nicht vorbei. Muss dann noch ein Orcheester live dazu mitspielen, so hat man schon zur Synchronisation dem Dirigenten einen Kopfhörer aufgesetzt, der einen Klick aus einer weiteren Tonspur neben dem SMPTE Code aufgespielt wurde, um das Orchester im Licht und Bewegungstakt zu synchroniesieren.

Midi steht für Musical Instrument Digital Interface. Auch hier ist der Grundgedanke, das Herstellunabhängig verschiedene Geräte miteinander kommunizieren können. Zunächst stand dabei im Vordergrund musikinstrumente zu steuern wie mit Befehlen Note an, Note aus usw. Einige Lichtpulthersteller haben sich dieser Kommunikationsform bedient und können somit Geräte untereinander Koppeln. Dies kann in der Form erfolgen, das man zwei EGräte eines Herstellers oder sogar nur eines Types eines Hersteller miteinander verbindet und somit eine Erweiterung schafft, wie z.B. statt 16  Scanner können gekoppelt 32 Scanner über das mit midi gekoppelte Pultparr gesteuert werden. Heute werden die Noten-Befehle des Midisignals meist Lichtpultbefehle zugeordnet, so das man Midicontroller als Faderwings bzw. als Stellreglererweiterung eines Lichtstellpultes erweitern kann. Auch hier gibt es komfortable Lösungen bis nur rudimentäre Ansätze. So arbeiten einige Geräte Bidirektional, so das auch motorgetriebene Fader eines Midicontrollers unterstützt werden, was gerade beim Umschalten einer Faderbank sehr benutzerfreundlich ist, auf der anderen Seite werden nur eingeschränkte Befehle zugelassen, so das viel Komfort auf der Strecke bleibt. Neben der Erweiterung des Pultes oder als Bedientastenerweiterung über Midicontroller kann der Midi Notenbefehlsvorrat auch zur Synchronisierung oder automatischen Showablauf dienen, wenn man die Auslösung von Cues und Sequenzen von einem Sequenzer aus steuert, der damit als Master alles steuert. Jedoch hat sich auch Midi im Laufe der Zeit weiterentwickelt, und so stehen zur Synchronisation nun auch ein Midi Time Code zu Verfügung, welcher nun genau wie SMPTE eine absolute Zeitdarstellung ist, die Synchronisation erlaubt und sogar das gleiche Zeitraster nutzt – Stunde – Minute – Sekunde und Frames. Neben dem Midi Time Code dient auch die Midi Clock zur Synchronisation, ist jedoch mehr für Loops von DJ und Sequenzern gedacht, die mittels BPM bzw. auf je 96tel Note genau starten und stoppen wollen. Midi steht aufgrund der großen Verbreitung, insbesondere weil es fast auf jeder Soundkarte und Gamecontroller zu finden ist, immer mehr im Vordergrund.

Der DMX-Eingang wird gerne als möglichkeit einer „Wing-Erweiterung, als Anschlussmöglichkeit eines weiteren unabhängigen Lichtstellpultes zur z.B. Saallichtsteuerung, oder zur Übernahme von vorhanden Lichtshows verwendet. Folglich kann der DMX Eingang, der bei vielen Pulten auf der Gehäuserückseite als 5 poliger XLR Steckverbinder zu finden ist, auf unterschiedliche Weise bei einem Lichtstellpult verarbeitet werde indem man den Betriebsmode umschalten kann. Deshalb ist es wichtig im Vorfeld zu prüfen in welchen Mode der DMX-Eingang genutzt werden kann. Möchte man den DMX-Eingang als Wing Erweiterung nutzen,  Unter Wing-erweiterung verstehen wir, dass man die Anzahl der Playback-Fader, oder die Schieberegler der Submaster des eigentlichen Lichtstellpultes erweitern will, indem man ein zweites einfaches DMX-fähiges Presetpult anschließt. Die DMX Werte, welche dann vom DMX-Eingang empfangen werden, lösen dann entsprechend einer selbst zu erstellenden Zuweisung, entsprechende Befehle aus. Der über DMX-In zu verbindende Befehlsvorrat kann von Pult zu Pult sehr unterschiedlich ausfallen. In der Regel werden können aber mindestens die Playbackfader bzw. Submaster in der Aussteuerung von einem DMX-Kreis gesteuert werden. Für das Auslösen einer Taste wie z.B. Go opfert man meist den ganzen Wertevorrat eines DMX-Kreises. Deshalb ist es sinnvoll, wenn man den DMX-Eingang als Wingerweiterung einsetzen will, dementsprechend die Playbacks im Pult, auf die das Wing zugreifen soll z.B. mit auto-Go einzurichten, wenn der Fader über null gezogen wird, bzw. autorealease wenn er wieder auf null zurückgezogen wird. So kann der DMX-Eingang als preisgünstige Wingerweitung eingesetzt werden.


Eine andere Möglichkeit den DMX-Eingang zu nutzen, wenn es das Lichtstellpult erlaubt, wäre als DMX-Merger Funktion. Dabei wird das eingehende DMX-Signal einfach an den DMX-Ausgang des Lichtstellpultes hindurchgeschleift. Dies kann genutzt werden, wenn man z.B. im Gastspielbetrieb unterwegs ist und als Gast die vorhandene Haus oder Salllichtsteuerung, die auch über ein DMX-Pult gesteuert wird, mit einzubinden. So braucht das Haus-bzw. Saallicht nicht umgepatcht werden und kann einfach über das Hauptpult mit auf den DMX-Ausgang durchgeschliffen werden. Diese Funktion könnte auch ein externer Merger durchführen, jedoch haben einige Pulte mit dem DMX-In Merge-Funktion noch den zusätzlichen Vorteil, dass man über den DMX-In noch einen Summensteller bzw. Master Einfluss auf die DMX-Wete nehmen kann, oder über den Patch noch Kreise Sperren oder begrenzen kann. Damit behält das Hauptpult noch eine letzte Eingriffsmöglichkeit gegenüber einer externen Merger-Box.

Der letzte DMX-In Mode stammt eher aus der Zeit, als mit Lichtstellpulten ausschließlich Dimmerkreise verwaltet wurden. Hier wurde mit dem DMX-In z.B. komplette Lichtszenen, die von einem vorigen Lichtstellpult erstellt wurden in das aktuelle Lichtstellpult eingespielt um diese eingehende Lichtstimmung als ein eigne Lichtstimmung bzw. Cue abzuspeichern. Somit konnte man Ganze Shows von einem Lichtstellpult zu einem anderen Lichtstellpult übertragen. Dies wurde insbesondere bei Theaterbetrieben genutzt, wenn ein Lichtstellpult erneuert wurde. Bei den heutigen Hybridpulten ist dies nicht mehr von Bedeutung, da mit Einsatz der Bewegten Scheinwerfer man zwar noch die DMX-Werte eines anderen Lichtstellpultes aufnehmen kann, aber bei Verwendung von Bewegten Scheinwerfern, die Funktionalitäten der Bewegten Scheinwerfer wie unterschiedliche Behandlung von Dimmerwerten zu Bewegungskreisen um nur HTP und LTP zu nennen nicht mehr aufgeschüsselt werden können, da ja alle Eingehenden DMX-Kreise stumpf als HTP-Dimmerkreise behandelt werden. So kann man zwar ein Szene als Shapshot aufnehmen, aber ein nachträgliches Anpassen von Pan und Tilt ist aufgrund der Zuordnung der Movingligtpatches nicht möglich, bzw. sehr unkomfortabel.        

Der Begriff Agenda bedeutet weitläufig, was getan werden muss und bedeutet im Bereich der Lichtstellpulte eine Kalenderfunktion, bei der zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmt Funktion am Lichtstellpult ausgeführt wird. Man kann also bei einer Agenda Funktion eine Wochentag und Uhrzeit wählen und dann bei Eintreffen dieses Ereignisses z.B. eine Cue starten. Das ist sehr praktisch, im Architainment Bereich, um z.B. abends die Fassadenbeleuchtung zu starten, in Musen, und allen anderen Ereignissen, die Zeitabhängig ablaufen müssen. Funkuhren dafür in Lichtstellpulten einzusetzen ist heute schon standard, damit automatisch Sommerzeit und Winterzeit umgestellt wird. Abgesehen davon ist eine Funkuhr immer richtig „gestellt“. Das ist auch dann Vorteilhaft, wenn man z.B. zur Sylvestergala den Countdown über die Agenda steuern läßt, denn dann kann der Operator schon mal die Sektflasche öffnen. Interessanter wäre die Funktion insbesondere für den Architainmentsektor, wenn man die Bedingung zum Auslösen des Ereignisses, eine Abfrage auf externe Signale z.B. von Digitalen oder analogen Eingängen am Pult durchführen kann. Zur Erläuterung, die Uhrzeit ist das Ereignis welches z.B. ein Befehl triggert also z.B. eine Cue Aufruf. Wenn man nun zwei Ereignis mit einer Bedingung verknüpfen könnte wie z.B. Uhrzeit mit Umgebungshelligkeit welche mit einem Photosensor an einen Eingang vom Stellpult anliegt, dann könnte man z.B. die Fadenbeleuchtung aus lassen, wenn es noch zu hell draußen ist, bzw. zuschalten, wenn es z.B. stark bewölkt ist. Dies wäre auch zur automatischen Steuerung von Musen oder Themenparks sehr praktisch. Eine Steigerung davon findet man nur noch bei Kreuzfahrtschiffen, die aufgrund der Bewegung über das ehr nicht nur die Zeitzonen wechseln, sondern je nachdem ob Sie auf der Süd oder Nordhalbkugel unterwegs sind auch unterschiedliche Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangszeiten zu berücksichtigen sind. Hier hilft zusätzlich ein GPS Empfänger im Pult die Berücksichtigung der wechselnen BEdinungen, um das Licht auf dem Schiff optimal und vor allem automatisch anzupassen.      



Welcher Operator hat es noch nicht erlebt, dass wenn er nach einer kurzen Pause zu seinem Pult zurück kommt irgendjemand, sei es ein Gast oder einer der lieben Kollegen, das Pult verstellt hat oder irgendwas auf den Knöpfen gedrückt hat. Aber abgesehen von solchen Neckereien, gibt es auch andere Personen die zwar eine Show fahren sollen, aber nicht umprogrammieren dürfen. Das Bedürfnis sein Pult vor fremden Zugriff schützen zu wollen bzw. den Speicherbereich abzusichern, ist schon so alt wie es Lichtstellpulte gibt. Früher waren gerne Schlüsselschalter gern gesehen, mit denen man mit drei Schaltstellen das Abspeichern und den Zugriff sperren konnte. Mit einem Blick war anhand der Schalterstellung zusehen in welchen Mode sich das Pult befand. Nachteilig war nur, wenn der Schlüssel verloren ging oder abgebrochen wurde. Heute sperrt bzw. entsperrt man zum Schutz vor spontanen Fremdzugriff die Pulte mit einer Tastenkombination und oder einem Passwort. Bei den Zugriffsberechtigungen hat sich entsprechen der Komplexibilität eines Lichtstellpultnetzwerkes entsprechend ebenso einiges getan. So ist man in der Lage für beliebig viele Benutzer verschiedene Ebenen von Zugriffsmöglichkeiten zu erstellen. So können z.B. einige Benutzer z.B. nur die LED-Wände, in „Ihrer“ Lichtwelt verändern, oder aber Cues Speichern aber nicht den Patch verändern.      

Diese Anforderung wurde bzw. ist notwendig, wenn man mit mehreren Operator an einer Show gleichzeitig arbeiten muss wie es z.. beim europäischen Song Kontest der Fall ist. Aufgrund der relativen kurzen Einrichtzeiten geparrt von über 20 Musikgruppen die jeweils ein eignenen Look verlangen und der Großen Masse an lichtgebenden Elementen, sei es konventionelles Licht, Movinglights, Kreativen LEDs sowie Videoanimationen muss mit mehreren Operator parallel gearbeitet werden. Das ist leider nicht so trivial, wie es sich erst einmal anhört. Denn wenn einer auf den Speicherknopf drück, wie verhalten sich die anderen Pulte in dem Netzwerk? Werden dann bei den anderen Pulten die gerade anstehenden Werte auch in eine Sequenz mit abgespeichert? Hat Sich der Operator mal vertippt und statt Fixture 12 Fixture 112 mit Locate verstellt, ein Fixture welcher gerae vom andren Kollegen gerade fokussiert wurde. Welche Sequenz ist gerade die aktive, wenn der Kollege daneben gerade einmal eine andere Sequenz eröffnet. Dies bedarf einer guten Vorrausplanung und einer gewissen Disziplin der Bediener. Dennoch kann ein Lichtstellpult diese Vorgehensweise unterstützen indem man sogenannte Welten eingerichtet, Damit wird festgelegt welcher Operator Zugriff auf welche Scheinwerfer-Welten erhält. So ist das ungewollte Übergreifen zumindest verhindert.

Auch hier geben verschiede Pulthersteller den Funktionen verschiedene Namen und auch der Funktionsumfang ist manchmal sehr abweichend, so das hier nur ein knapper durchschnitt erfolgen kann. Mit Frezze, kann man den aktuellen Lichtstand auf der Bühne einfrieren. Das ist sehr praktisch, wenn man genau das Bild zu beibehalten will, aber im Hintergrund am Pult etwas anderes durchführen möchte, ohne dass dies als Lichtwechsel auf der Bühne zu sehen ist. Jedoch ist meist damit zu rechnen das beim Aufheben von Frezze das Pult in ein anderes Licht springt, je nachdem was man so alles an Lichtverändernde Cues gedrückt hat. Besser im Verborgenen zu arbeiten, ohne dass man die Auswirkung auf der Bühne sieht wäre die Funktion Blind. Hier kann man auch im Arbeitsregister arbeiten, während ein anderes Register z.B. die aktuelle Show wiedergibt. Der Vorteil hier ist, das kein Lichtsprung riskiert wird und dennoch Cuelisten und Szenen verändern kann. Man muss nur wissen was man tut, denn eine optische Kontrolle ist ja nicht gegeben, da ja wie der Name schon sagt man Blind arbeitet, bzw. das Bühnenlicht von anderen Registern gespießt wird. Eine andere Frezzefunktion ist z.B. wenn man über einen Effekt seine Movinglights kreisen läßt, und mit Freeze die Bewegung der Pan Tilt Parameter einfriert. Das kann man sehr gut in der Show anwenden, wenn die Akteure auf der Bühne mal kurz in Ihren Aktionen ausbrechen um z.B. die Zuschauer zu animieren. Auch hier ist die Behandlung der Funktion nach aufheben unterschiedlich. Gewünsht wird meist, das die Movinglights sich dann dort weiter von dort aus bewegen, als ob der Effekt gestoppt wurde. Aber manche Pulte springen dann und geben die Pan Tilt Werte wieder dahin frei, wo sich gerade der Effekt befindet, der unaufhörlich im Hintergrund weitergelaufen ist. In dem Zusammenhang sei auch erwähnt, das es auch sehr praktisch sein kann wenn ein Pult erlaubt die Effektauslenkung und Effektgeschwindigkeit auf Fader zu legen, damit man während des Show auf die Effektgröße (z.B. die Kreisgröße eine Pan-Tilt-Effektes) und die Geschwindigkeit des Kreises Proprotional mit Schiebereglern live zugreifen kann. Noch schöner ist es, wenn man mehrere Zeit- und Umfangfunktionen nebeneinander parallel im Zugriff hat. Manchmal werden dazu Gruppen von Effekten zu einem Zeit- bzw. Umfangs- Steuerkanal Zusammengefaßt. Die Solo-Funktion arbeitet ähnlich wie bei einem Tonpult auch, das bei Aufrufen der Cue oder Sequenz, die als Solo definiert wurde, alle nicht beteiligten Scheinwerfer auf 0% Dimmwert gesetzt werden. Das ist sehr praktisch, wenn z.B. eine spontane Rede oder Solo gehalten wird, die Konzentration auf diese Person geht, und nach Auflösung, alles wieder beim alten ist.

Im Theater wird auch oft eine Funktion namens Learn Profile gefordert. Darunter verstehen wir die Möglichkeit die mit Hand ausgeführte Überblendung als automatisierten Fader Bewegung abzuspeichern. So kann während der Beleuchtungsprobe eine schwierige Handüberblendung geprobt werden und dieser Überblendvorgang abgespeichert werden, so dass bei allen Vorstellungen diese Überblendung die gleiche Qualität wie beim Proben aufweist. Ein work arround, mit work arround (drum herum arbeiten) bezeichnet man einen Lösungsweg, der zum selben Ziel führt, es aber keine spezielle Funktion existiert um etwas bestimmtes auszuführen, also ein work arround bei einem fehlenden Learn Profile, wäre z.B. die Faderbewegung mit dem SMPT internen Zeitcode aufzuzeichen. So kann man auch eine von Hand erstellte Überblendung immer in der gleichen Qualität wiedergeben.   

Um Work arrounds mit nur einem Tastendruck zu realiesren bzw. die Funktion letztendlich doch mit nur einem Tastendruck auszuführen, haben sich Macros bewährt. Unter acros verstehen wir meist, das hinter einem Macro mehrer Befehle sequentiell abgearbeitet werden. Dazu muss man erst ein Macro rstellen, indem man z.B. eine Macro Learn Funktion ausführt, die dann alee Tastendrücke am Lichtstellpult mit protokolliert, um dann nach der Aufnahme und erneuten abspielen, nachdem man das Macro eine Makrotaste zugeordnet hat, diese genauso wiedergibt. Anstatt die Tastendrücke aufzuzeichen, gibt es auch Lichtstellpulte die die Befehlseingabe nicht nur als Tastendruck erlauben, sondern als geschriebenen Befehl. Dazu wird meist eine Befehlszeile - Commandline genutzt. Anstatt z.B. die Tasten Goto, Cue, 1 und 7 zu drücken, schreibt man in die Befehlszeile mit der Querry-Tastatur goto cue 17 ENTER. Mit Enter wird dann die Befehlskette interpretiert, als ob man die Tasten gedrückt hätte. Kollegen, die sehr oft mit dem Lichtstellpult arbeiten erreichen damit deutlich schnelle Zeiten als Kollegen die weiterhin die Tasten drücken müssen. Meist kann man mit diesen Befehlszeilen Kodes dann auch Macros erstellen.  

Und wenn man jetzt schon bei Befehlszeilen wie bei einem PC aus der DOS Zeit sind, kommen wir zu den Funktionen Copy und Paste bzw. Kopieren und Einfügen. Moderne Lichtstellpulte nutzen diese Befehle genauso universal wie wir Sie an unserem PC nutzen. Hier kann man Szenen, Cues oder Sequenzen ausschneiden einfügen und Kopeiren, wie man es benötigt. Je nach Pult und Leistungsumfang, können auch Fixtres oder Effektabläufe auf andere Fixtures übertragen werden. Die Spitze des Eisberges dieser Funktion wid erreicht, wenn das Pult auch die Übertragung unterschiedlichen Scheinwerfer erlaubt, welche auch unterschiedliche Funktionen wie RGB zu CMY oder noch krassr zu zwei Farbrädern erlaubt. Natürlich müsste man dann noch die Presets anzupassen, aber mal eine Ersatzlampe eines anderen Herstellers in die alte Show zu realisieren ist schon eine Ansage.    

Bleib nur noch abzuschließen das neben der Help Funktion, die die Selten gebrauchten Funktionen und deren Eingabesyntax erklären soll, die Undo-Funktion oft sehr viel Nerven sparen kann, wenn man in der Hitze des Gefechtes man sich doch noch mal verdrückt hat oder der Regisseur meint, das er es nicht so gemeint hatte. Je nach Pult können viele oder gar alle Funktionen rückgängig gemacht werden und auch entsprechend mehr oder weinger mehrere Schritte zurückgegangen werden, was aufgrund der Komplexen Behandlung einen Rückwärtsgehens sehr viel Datenaufwand bedeutet.

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