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Physik Anwendung Leuchtmittel Scheinwerfer Energie Dimmen Signale Pulte
Festkörper Entladungsl. Mischlicht Farbwieder. UV-Strahlung Lif.-Ansi-Code Abk.

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Infos zur Lichttechnik von Herbert Bernstädt
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Im Detail:

Festkörper Entladungsl. Mischlicht Farbwieder. UV-Strahlung Lif.-Ansi-Code Abk.

Leuchtmittel

Jedes Leuchtmittel hat auf seinem Gebiet einen bis zwei Vorteile die es herausragend für eine bestimmte Anwendung werden läßt. So werden auch Movinglights mit verschiedenen Leuchmittelklassen angeboten und der Anwender kann daraufhin seine Prioritäten setzen. Es ist ungebrochen ein großer Hyp auf die LED als Lichtquelle. Dabei ist in Vergessenheit geraten das rein vom Prinzip der Physik ein Stoff der sich im gasförmigen Aggregatzustand befindet immer einen höheren Wirkungsgrad erreichen kann als ein Festkörper. So war es auch höchste Zeit das mit der Microwellenlampe dies noch einmal verdeutlicht wurde.

Grundsätzlich kann man Leuchtmittel in zwei Gruppen unterteilen. Da sind zu einem die Festkörper-Leuchtmittel und zum anderen die Leuchtmittel die sich im gasförmigen Aggregatzustand Licht emittieren. Die Festkörpergruppe kann man wiederum in Leitermaterialien wie Kohle oder Wolfram sowie in Halbleitermaterialien basieren, unterteilen. Somit hat man in dem Bereich der Festkörperstrahler die LED sowie die Glühdraht Fraktion. Auf der anderen Seite befinden Leuchtmittel bei denen Stoffe im Gasförmigen Aggregatzustand leuchten. Auch dort lassen sich weitere Unterteilungen durchführen, je nachdem wie das Gas angeregt wird oder welcher Füllstoff unter welchen Betriebsdruck hauptsächlich für die Lichtimmission verantwortlich ist. Dort kann eine Unterscheidung in Plasma, Xenon oder Metallhalogonieden erfolgen. Weitere Quellen wie Natrium oder Niederdruck Quecksilber (Leuchtstofflampe) scheiden grundsätzlich für die Verwendung in Movinglights aus.

Zunächst muß man bei der Lichterzeugung zwischen folgender Arten der Lichterzeugung unterscheiden. Uns interessiert dabei nur die gängigen Linienstrahler aus dem Theater-, Event-, Studio,- und Rock- Lichtbereich. Alle anderen bleiben unberücksichtigt, sie würden den Rahmen hier sprengen.

Ein erhitzter Körper strahlt alle Wellenlängen aus. Je Heißer der Körper ist, um so stärker verschiebt sich der Spektrumbereich in Richtung Blau. Deshalb werden höhere Farbtemperaturen als das weißere Licht wahrgenommen. Tip: Bestrahlt man eine Rose mit einem Linienstrahler mit nur einer Linie (Natrium Niederdruck), so erscheint diese Rose als matter toter Körper.

Hier werden durch das zurückkehren der Elektronen von einer höheren Energiebahn zu einer niedrigen Energiebahn Lichtquanten einer Wellenlänge (Farbe) abgegeben (Luminesenz). Jeder Stoff hat zeigt dabei seine eigene Farbe. Je mehr verschiedene Stoffe in der richtigen Quantität zusammen gemischt werden, ist es möglich sich dem breiten Spektrum eines Kontiumstrahlers sich anzunähern. Eine einzelne Farbe wird hier Linie genannt. Jedoch ist es nicht möglich durch Zugabe immer weiterer Komponenten das gewünschte Spektrum zu erreichen. Auch der Betriebsdruck spielt auf die Breite der Linien eine wesentliche Rolle. Man beachte dabei das Farbspektrum einer Natrium Niederdruck und einer Natrium Hochdrucklampe.

Übersicht der Leuchtmittel nach den wichtigsten Eigenschaften für den Entertainment Einsatz.

Gelb markierten Felder zeigt die herausragende Eigenschaft des jeweiligen Leuchtmitteltypes.

1* Mechanisches Dimmen ermöglich konstante Farbtemperatur  







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Kontinumstrahler

Wird nun ein weiterer Scheinwerfer mit einer Halogenlampe auf die Rose gerichtet, und die Intensität langsam erhöht, fängt die Rose langsam an zu "glühen". Dieser Effekt wird erreicht, weil zu der Linie 589nm durch das hinzudimmen eines Kontiumstrahlers zunächst der Rotanteil überstark vertreten ist. Bei weiterem Aufdimmer verschiebt sich der Bereich immer mehr in den Blauen Sektor, bis die Rose in den Natürlichen Farben erscheint. Natürlich sollte die Rose eine rote Rose sein, damit sie auch die Rote Farbe reflektieren kann.


Linienstrahler

Obwohl Xenonlampen nur eine Füllkomonente aufweist, ist Ihre spektrale Eigenschaft von keiner Halogen Metalldampflampe erreicht. Durch Weiterentwicklung ist der Wirkungsgrad eines Festkörperstrahlers so weit gestiegen, das er mit Allgebrauchslampen konkurieren kann. Dabei sind plötzliche Ausfallerscheinungen durch Wendelbruch nicht zu erwarten. Bei dem Festkörperstrahler LED ist bei korrekter BEschaltung nur die degeneration für ein kontinuierlichen Leistungsabfall, bezogen auf die Lebensdauer, verantwortlich.



Microwellen-
leuchtmittel

Metalldampf-
leuchtmittel

Xenon

weiße LED

Halogen-
leuchtmittel

Leuchtdichte

60-120 lm/W

70-117 lm/W

10-50 lm/W

4-105 lm/W

15-36 lm/W

Lebensdauer

10.000 h bei

50% Leuchtkraft

200-9000 h

bis Ausfall

400-2000 h

bis Ausfall

50.000 h bei

50% Leuchtkraft

20-2000 h

bis Ausfall

Farbtemperatur

5300-9000 K

5400-8500 K

6000 K

2700-6500 K

2900-3400 K

Farbwiedergabe

CRI 80-96

Ra 70 - 96

Ra > 90

Spektrum
ähnlich der Sonne

CRI 65 – 85

Ra = 100

Kontiumstrahler

(alle Frequenzen)

Leistungsbereich

170-266 W

35 – 18.000 W

50 – 15.000 W

0,01 – 5 W

2 – 12.000 W

Dimmbar

20-100%

60 – 100 %

1*

ja

0-100%

Konstante
Farbtemperatur

0-100%

Starke Verschiebung
der Farbtemperatur

Heiß zündbar

nach 30 sek.

Besondere Typen ja

Andere nach ca. 5min

Besondere Typen ja

25-35 KV

sofort

sofort

Einbrennzeit

60 sek.

3-8 Min

Ca. 10 Min

sofort

sofort

Besonderheit



Hoher Innendruck



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