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Erstellen einer Lichtstimmung mit Presets und Gruppen

Zwischen dem Setup und dem Speichern der ersten Cue können viele Wege beschritten werden. Einige führen sehr schnell zum ersten Speicherbefehl, andere benötigen strukturierte Vorarbeiten. Jeder Weg hat, je nach Zielsetzung, seine Berechtigung.

Wir gehen davon aus das das Pult gemäß dem Kapitel Setup bereits  eingerichtet ist und somit alle benötigten Scheinwerfer anwählbar sind. Man kann jetzt hingehen und Scheinwerfer anwählen, an den Encoderrädern drehen und auf die Speichertaste drücken um eine Cue abzuspeichern. Das wäre nun mal der schnellte Weg zum Speichern einer Cue und durchaus brauchbar für eine statische Messeausleuchtung. Für Theateranwendung oder dem Touring wird man jedoch einige Zwischenschritte einlegen. Doch nun wollen wir uns zuerst dem Thema Anwahl zuwenden.

Um ein Scheinwerfer (Scheinwerfer wird hier auch für die Bezeichnung Movinglight, Dimmer, oder Fixture verwendet) einen Steuerbefehl über DMX oder andere Protokolle zu übermitteln, muss man dem Pult als erstes sagen, welchen Scheinwerfer von allen Scheinwerfern die im Setup angelegt wurden, nun angesprochen werden sollen. Dazu muss der gewünschte Scheinwerfer ausgewählt werden. Meist indem man die Fixutre ID, welche man im Setup definiert hat, aufruft. Über sinnvolle IDs hatten wir uns in der letzten Ausgabe im Setup beschäftigt. Nach der Anwahl spricht man auch von angewählten, selektierten oder aktivierten Scheinwerfern. Die Anwahl kann unterschiedlich auszuführen sein.

Im Theater erfolgt die Anwahl gerne über ein Tastenblock. Bedingt durch die Arbeitsweise eines Regisseurs, der meist mit Dimmerkreisen groß geworden ist, erfolgen Ansagen wie: Mach mal die 13, 18 und 34 mal ein bischen  heller. Als Lichtstellwerker - wir würden Ihn im Touring Operator nennen - ist es nun einfach im Zehnertastenblock 13 + 18 + 34 und dann die Befehlstaste +5%  zu drücken. Das geht sehr schnell und der Regisseurs ist zufrieden. Nun ist das aber nicht bei jedem Pult genau so. Einmal muss man z.B. vorher sagen, ob man nun ein Fixture, einen Dimmerkreis, oder die später noch zu beschreibende Gruppe anwählen will. So muss nun eine Auswahltaste Vorweg gedrückt werden. Dann gibt es Lichtstellpulte die ein Enter-Befehl nach der Auswahl der Fixture benötigen, da Sie ansonsten keine +5% Werteänderung annehmen. So hat man schon einen weiteren Tastendruck zu tätigen. Sollte sich dann noch nach den +5% zusätzlich noch ein Enter-Befehl erforderlich sein, so ist das für einen schnell arbeitenden Operator nicht mehr tragbar. Zwar hören sich drei zusätzliche Tastendrücke im ersten Moment zwar als wenig an, jedoch für ein schnelles Arbeiten sind Sie einfach zu umständlich und bei der Masse an Eingaben in der Summe auch Zeitraubend, insbesondere wenn man sich einmal vertippt. Pulte die von vornherein das Theater nicht als Zielgruppe sehen besitzen oftmals auch gar keine +5% bzw. -5% Taste. Hier muss man das mit dem Encoderrad oder per Tastenbefehl eingeben, wobei hier dann bei einfachen Pultoberflächen auch nur der Absolute Wert eingegeben werden kann. Stand der Wert z.B. vorher auf 60% muss nun z.B. @65 eingegeben werden. Stehen die Kreise 13, 18 und 34 auf unterschiedlichen Ausgangswerten, hat der Lichtstellwerker sich schon mehr zu konzentrieren um jeden Kreis einen anderen Wert einzugeben. Allein bei diesem kleinen Beispiel kann man schon sehen, das die Eingabe einfacher Helligkeitswerte von drei Scheinwerfern einmal mit 9 Tastendrücken abgeschlossen sein kann oder ganze 24 Tastendrücke benötigt, wodurch die Gefahr des Vertippens sich natürlich erhöht.

Der Befehl mit welcher Intensität der Dimmerkreis leuchten soll, kann wie im Beispiel mit der Taste „AT“ bzw. „@“oder auch „Level“ lauten. Da man hier um jeden Tatendruck verlegen ist, findet man oft Tasten die eine bestimmte Folge zusammenfassen. Z.B. statt AT, 1, 0, 0, zu drücken wird eine Tast „AT Full“ oder „ 0%“ angeboten. Natürlich kann die Eingabe auch über ein Stellrad oder Schieberegler erflogen, was aber bei benötigter exakter Eingabe zum Treffen des gewünschten Wertes erheblich länger dauert. Sind mehrere Scheinwerfer angewählt und mit unterschiedlichen Werten eingerichtet, ist es bei der Eingabe von Aufschlägen, sei es über eine +/- % Taste oder über das Stellrad wichtig, wie die Proportionalität zwischen den Kreisen aufrecht gehalten wird. So kann es vorkommen, das manche Pulte z.B. Ihre Anzeige, bzw. Ihren Wertevorrat der berechnet wird, bis 200% bzw. -100% erlauben. Denn wenn ein Spot mit 90% Leuchtet und der zweite mit 60% und der Regiseur testweise 30% mehr Licht verlangt, dann wird der erste Kreis mit 100% Leuchten aber intern mit 120% gehalten, während der zweite Kreis mit 90% Leuchtet. Wenn nun der Regisseur sich überzeugt hat dass das doch nicht so gut aussieht, kann der erste Kreis mit den -30% Befehl wieder auf 90% zurückgefahren werden. Wäre bei 100% Schluss gewesen im Wertevorrat, würde der Kreis bei +30% schon lange am 100% Anschlag liegen und der -30% Zurück befehl würde dann 70% zur Folge haben, wobei aber die Proportionalität zum zweiten Kreis verloren gegangen wäre und das vorige Lichtbild unfreiwillig verändert ist. Deshalb ist die Wahrung der Proportionalität wie auch die Möglichkeit Prozentaufschläge bzw. Abschläge von angewählten Gruppen zu ermöglichen, wichtig, wenn man mit dem Pult im Theater arbeiten möchte.    

Eine weitere Vereinfachung für den Lichtcheck aber auch für das nacheinander bearbeiten von Scheinwerfern sind „Next“ bzw. „Previous“ Tasten, mit der man den nächsten Scheinwerfer anwählt und den vorigen abwählt. Diese Tasten sind genauso praktisch wie eine „Bis“ bzw. „Through“ und natürlich die „Minus“ bzw. „Exept“ Taste. So kann man eine Gruppe von Scheinwerfern Anwählen wie z.B. alle von 10 bis 30 außer Scheinwerfer 15 und 18. Auch hier hat man schon unterschiedliche Notationen kennengelernt. So kann bei einem Pult diese Anforderung mit 10 Through 30 – 15 – 18 Lauten während bei einem anderen Pult die Syntax 10 Trough 30 ENTER EXEPT 15 +18 lauten muss. Für Lichtstellwerker, die in einem Theater die nächsten 20 Jahren vor so einem Pult sitzen müssen und unzählige male diese Tasten drücken werden, kann diese Frage bei sonst gleichwertigen Pulten entscheidend sein.    

Manche Pulte verfügen über eine sogenannte Komandozeile, bei der die Eingaben der Tasten in einer Zeile mit protokolliert werden. Auch diese Ausführung der Komandozeile kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt Pulte, bei denen schreibt man die Komandos mit einer Computertastatur als Text, bzw. deren Abkürzung des Befehls. So kann man den schnellen Tastaturmenschen der Seine Befehle schon verinnerlicht hat, eine extrem schnelle Eingabeart ermöglichen. Bei einigen Pulten dient die Protokollierung um evtl. vermeintliche komische Reaktionen des Pultes nachvollziehen oder reale Bugs erkennen zu können. Eine weitere Funktion der Protokollierten Befehlsketten ist wiederum praktischer natur, wenn man Sie zur erneuten Ausführung aufrufen kann. Gesteigert wird dieser Komfort wenn man dann noch die Protokollierte Zeile noch editieren kann um Sie dann erneut aufzurufen. Und der letzte Schliff ist wenn das System auch noch Fehlertollerant arbeitet bzw. Vertippen wie eine Rechtschreibprüfung erkennt und den naheliegenden Begriff vorschlägt.

Eine andere Methode statt die ID der gewünschten Scheinwerfer auf das Nummernfeld zu tippen, ist die Anwahl der Scheinwerfer mit einer eignen Taste. Heute wird die Taste meist auf einem Touchscreen wiedergegeben. Früher wurden diese Tasten aber auch als echte Tasten ausgeführt. Man sprach dabei vom Lastkeistastenfeld. Zu beginn wurden diese Tasten auch einzeln verdrahtet. Bei einigen Theaterinstallationen fand sogar eine Dimmerrückmeldung in der Form statt, das ein Stromwandler am Dimmerausgang ein Signallämpchen an der entsprechenden Taste im Tastenfeld angetrieben hat. So konnte der Stellwerker auch gleich sehen ob der Dimmer arbeitet bzw. auch in Scheinwerfer angeschlossen war oder das Leuchtmittel defekt war. Natürlich hatte man bei diesem Verdrahtungsaufwand auch noch Zeit und Muße das Lastkreisfeld nicht nur einfach als durchnummeriertes Tastenfeld kompakt anzuordnen, sondern man hat die Verteilung der Versätze im Haus auf die Anordnung der Tasten im Lastkreistastenfeld übertragen. So war eine extrem schnelle Übersicht und Arbeitsweise auch für ungeübte in diesem Haus möglich. Heute kann man oftmals die Touch-Tasten im Bildschirm so hin und herschieben, das man ebenfalls eine geografische Widerspiegelung der Anordnung der Scheinwerfer erkennen kann. Manchmal jedoch werden die Kreise dann nur nach ID-Nummern sortiert und Leerplätze die eine Gruppierung erlauben würden stehen nicht zur Verfügung. Bei den Hardeware-Tastenfeldern konnte man ganze Reihen von Scheinwerfer gleichzeitig anwählen, wenn man die erste Taste und die Letzte Taste des betreffenden Feldes gleichzeitig gedrückt hielt. Bei den Touch war das lange Zeit nicht möglich, bis man heute mit den Multitouch davon wieder gebrauch machen kann. Eine andere Art der Anwahl kann auch über Schieberegler erfolgen, so wie man Sie vorher von den Presetpulten auch her kannte. Hier hat man diese Bewährte Arbeitsweise einfach auch für die Steuerung von Multifunktiosscheinwerfern übertragen, so das mit Bewegung des Schiebereglers das Movinglight angewählt wird und der Dimmerwert sich verändert. Es gibt sogar Pulte die erlauben die Zuweisung von Farbenmischsystemen oder Pan Tilt auf diese Schieberegeler die dann auch noch über zwei Voreinstellungsreihen umgeblendet werden können. Somit wird selbst für einen unbedarften Laien möglich Komplexe Scheinwerfer mittels zwei Voreinstellungs-System nur mit Schiebereglern (Fadern) sich von einer zur nächsten Lichtstimmung vorzuarbeiten. Im Singelpreset-Mode ist dies auch eine schnelle Arbeitsweise um sich Lichtstimmungen zusammenzustellen, da man durch die vielen verfügbaren Schieberegler schnellen direkten zugriff erhält. Wohlgemerkt diese Faderbank nicht wie bei einem Submaster oder Cuestack der eine Cue gespeichert hat, sondern als direkten Attributzugriff im Programmer.

Gerade bei begrenzten Ressourcen entdecken Regisseure lange nach den Beleuchtungsproben während den Szenenproben hier und da noch Beleuchtungslücken. Diese Sollen natürlich gefüllt werden und dann kommen die Fragen an den Lichtstellwerker ob man diesen Scheinwerfer denn dorthin richten kann, da dies natürlich in der Szene ganz wichtig ist. Als Partner des Regisseurs drücken Sie dann auf Ihrem Pult eine Taste und sagen dann, das gerade dieser Scheinwerfer aber in der Szene x und noch eingesetzt wird und von Szene z bis u der Scheinwerfer mit 100% leuchtet. Ja richtig sagt unser Regisseur gefolgt mit der Frage, welcher Kreis wäre noch frei um einen weiteren Scheinwerfer für diese Stelle einzurichten. Auch hier gibt es Lichtstellpulte die diese praktischen Fragen zu beantworten vermögen. So gibt es Tasten die Anzeigen welche Kreise bereits in welcher Cue gespeichert wurden. Invers betrachtet weiß man dadurch welche Kreise noch nicht verwendet wurden und somit noch frei sind. Detailiertere Angaben wie welche Kreise in Cues verwendet wurden und eine Intensität über 0 oder von Wert x bis y Aufweisen, zeigen den Anspruch auf die Oberliega für Stellwerke. Diese Funktion wird auch als Path bezeichnet.

Genauso gibt es dann eine Befehlstaste die alle Kreise anzeigt die in irgendeinem Arbeitsregister gespeichert sind, oder welche Kreise in dem gerade benutzten Register nicht genutzt werden. Gerade in einem Trackingpult benötigt man die Übersicht, in welcher Cue ein Scheinwerfer welche Intensität zugeordnet bekommt, doch dazu an späterer Stelle mehr. Die Abwahl erfolgt meist mit einer CLR, Unselekt oder X-Taste, wobei einzelne Kreise auch mit einer – Taste aus der Anwahl heraus genommen werden können.
Die Abwahl des Scheinwerfers bedeutet nur das die Attribute die danach verändert werden keinen Einfluss auf den Scheinwerfer haben. Bei einem folgenden Speicherbefehl werden je nach mode dennoch die veränderten Attribute abgespeichert, auch wenn der Scheinwerfer nach dem verändern abgewählt wurde. Möchte man das diese Änderungen von dem betreffenden Scheinwerfer nicht beim nächsten Speicherbefehl nicht mit gespeichert werden, so muss man Ihn aus dem Editor bzw. Arbeitregister Löschen oder mit einem „Free“ befehl von der Kennung „geändert also bitte mitspeichern“ befreien.

Damit man bestimmte Kombinationen von Scheinwerfern nicht wie eben beschrieben mit langen Tastenreihen zusammenstellen muss, hat man die Möglichkeit Gruppen zu bilden. Unter Gruppen versteht man mehrere Scheinwerfer, die bei aufrufen der Gruppe gleichzeitig angewählt sind. Meist werden Gruppen einfach gebildet indem man einmal wie vorher beschrieben mehrere Scheinwerfer anwählt und dann den Befehl  gibt „Speicher“ „Gruppe“ ausgeführt wird. Diese Gruppe mit Namen oder ID als Kennung wählt dann alle Scheinwerfer an, die beim Speicherbefehl auch angewählt waren.

Welche Scheinwerfer man zusammen fassen möchte hängt meist von der persönlichen Arbeitsweise ab. Oftmals werden die Scheinwerfer eines Typus an einer bestimmten Position wie z.B. V*L 5 des oberen Gegenlichtzuges zusammengefasst. Einmal die Position, die als Einheit das gleiche Licht senden soll und zum anderen der gleiche Typ, da hier die Encoder bzw. die Parameterzusammensetzung am Pult die Gleiche ist und damit der Zugriff bzw. das einstellen der Parameter sehr systematisch erfolgen kann. Denn es gibt auch Pulte, bei denen bei Anwahl von zwei verschiedenen Scheinwerfertypen z.B. einen mit RGB und den anderen Typ mit CMY Farbmischeinheit nicht mehr gleichzeitig auf den Encoderrädern einzustellen sind. Spätestens bei so einem Pult muss man die Typen als Gruppe zusammen fassen.

Oft ist es auch sinnvoll für eine dynamische Beamshow oder für das berühmt berüchtigte Las Vegas Lichtband, wenn man aus einer Gruppe von Scheinwerfern nur jeden zweiten Scheinwerfer als eine weitere Gruppe zusammenfasst und natürlich auch das Inverse Abbild der soeben beschriebenen Gruppe. Man Spricht dann auch von Odd und Even, also den geraden und Ungraden Scheinwerfern, wobei hier nicht die Bauform des Scheinwerfers gemeint ist, sondern die Nummerierung der ID. So läßt sich dann schnell ein Lauflicht mit Intensitäten als Wechsel zweier Gruppen bilden. Wird das Lauflicht noch über Sound to Light getriggert ist schon ein eindruckvoller Gegenlicht Beameffekt realisiert. Sind in diesem Effekt nur die Intensitäten programmiert worden, dann kann man bei einem Trackingpult und LTP Einstellung diesen Wechselblinker bei jeder gerade anstehenden Farbe und Beweguung der Scheinwerfer einfach darüber legen. Natürlich Muss man bei Odd und Even nicht gleich aufhören. Sondern mann kann ja auch 4er Gruppen zusammenfassen und sonstige Kombinationen. Da dies zum Speicher der entsprechenden Gruppen viel Anwahlarbeit bedeutet und wir bereits festgestellt haben das Lichtstellwerker mit jedem Tastendruck geizen, denn der benötigt Zeit, und die hat man als Operator nie, werden auch weiter Funktionen zur automatisierten Gruppenanwahl geboten. So kann man bei einigen Pulten ein Dialogfenster öffnen, bei dem sich einstellen möchte ob man bei allen Scheinwerfern die nun sich im Programmer (Editor oder Arbeitsregister) befinden die Anwahl bei jedem zweiten, dritten, vierten in zweiergruppen, in dreiergruppen und einem Offset anwählen will.

Selektieren jedes zweiten, dritten, oder … Scheinwerfers

Diese Scheinwerfer sind dann aktiv im Programmer sprich Arbeitsregister oder Editor, während die anderen Scheinwerfer inaktiv im Programmer verweilen. Diese Anwahl kann man mit Invers dann natürlich auch umkehren. So hat man auch ohne Programmierung von Odd oder Even Gruppen einen schnellen zugriff. Ein anderer Pulthersteller nannte diese Funktion dann MA-Triks, wir verraten aber hier nicht um welches Pult es sich hierbei handelt.     

Im vorigen Beitrag hatten wir erwähnt, das die ID der Scheinwerfer auch für die Reihenfolge in der  Ausführung bei einer Effektengine sein kann. Sollte die ID nicht dafür heran gezogen werden, so ist dann meist die Reihenfolge mit der die Scheinwerfer angewählt wurden, ausschlaggebend. Dies hat zum Vorteil, das man eine Gruppe von Scheinwerfern von Effekt zu Effekt mit unterschiedlicher Reihenfolge genauer auf die eignen Vorstellungen wie der Effekt auszusehen hat, Einfluss nehmen kann. Speichert man nun eine Anwahl von Scheinwerfern, sollte man auch die Reihenfolge mit der die Scheinwerfer angewählt wurden beachten, denn sonst kann es vorkommen, das Bei Anwahl über Gruppen und aufrufen des Effektes das Ergebnis nicht so ausfällt wie man es erwartet hätte. Bei extensiver Effektnutzung kann es also durchaus sinn machen die gleiche Gruppierung von Scheinwerfer je nach unterschiedlicher Reihenfolge der Selektion als eigne Gruppe abzuspeichern.    

Somit ist das Gruppenbilden eine der großen Arbeitserleichterung beim Licht setzen und sollte nach dem Setup das erste sein was man am Pult vorbereitet.   

Hat man nun die gewünschten Scheinwerfer angewählt, so muss man um ein Lichtbild zu erstellen, den Motoren des Scheinwerfers mitteilen, welche Position Sie annehmen sollen. Diese Werte werden als Steuerkreise, Parameter oder auch Attribute genannt. Die Eingabe kann dabei Numerisch, per Schieberegler, elektronische Schiebereglernachbildungen oder über digitale endlos Stellglieder, den Encodern erfolgen. Bei der Eingabe über Ziffernwerte ist es oft vorteilhaft, wenn man schnell das Wertesystem von Dezimaler Eingabe auf HEX oder Prozentualer Eingabe umschalten kann. Heute wird die HEX Schreibweise kaum noch eingesetzt, war aber bei Applikations-Programmierern sehr beliebt, das Sie darüber auch Ihren Code geschrieben haben. Übrig geblieben ist von der HEX Darstellung manchmal die Verwendung von FF für 100% da bei der Bildschirmdarstellung nur zwei Zeichen benötigt werden was nicht so breit ist wie drei Zeichen von 100. Bei der Ausführung der Tasten ist man schnell in einer Zwickmühle. Einmal möchte der Bediener einen deutlichen Druckpunkt spüren wenn die Taste betätigt wird, und am besten noch mit einem akustischen Bestätigungsknacken. Auf der anderen Seite will man, wenn das Pult in der Nähe von Zuschauern steht, eine absolut lautlose Bedienung. Jedoch ist der Druckpunkt für den Lichtstellwerker eine wichtige Tastenfunktion für die sichere Bedienung. Sichere und schnelle Bedienung ist auch die Grundlage bei einem Bedienkonzept bei der die Tasten keine Doppelfunktionen aufweisen.  

Verlassen wir die Eingabe via Tastatur Nummerneingabe, und verwenden die Encoder, dann ist es Sinnvoll, wenn man bei der Encodereingabe schnell zwischen dem Grobauflösenden Byte bzw. Mode in den fein auflösenden Mode mit 16 Bit oder gar 24 Bit umschalten kann, um z.B. den Pan und Tilt exakt auszurichten.

Wenn man bedenkt wie oft die Werte verändert werden, dann sind die Encoder wohl einer der meist stapaziertesten Bedienelemente an einem Lichtstellpult. So ist es nicht verwunderlich, wenn dieses Bauteil sehr großem Verschleiß unterliegt. Pulte die eine hohe Zuverlässigkeit gewährleisten wollen, sorgen dann auch für den richtigen Aufbau eines solchen Encoders, indem er z.B. erst gar nicht auf einer Basisplatine angelötet wird, sondern die Belastung an die Gehäusetragkonstruktion abgibt. Ist dann der Encoder noch mit einem Steckverbinder an der Zuelitung ausgestattet, so kann man im Fehlerfall die Encoder auch auf der Produktion austauschen gegen einen Encoder den man selten benötigt. Was man auch als Lichtstellwerker in seine Begutachtung vom Lichtstellpult mit einbeziehen sollte, ist die Sensibilität der Encoder. Bei einigen Geräten wird die Encoderauflösung dynamisch verändert, je nachdem wie schnell oder wie andauern man einen Encoder dreht. Das kann manchmal sehr sinnig ausgeführt sein, oder auch sehr nervig werden, wenn man mit aller Regelmäßigkeit über das Ziel hinausschießt. Ist die Auflösung starr und sehr fein eingestellt, dann muss man ewig lang Kurbeln um vom Parameter Ende zum Anfang zu gelangen. Umgekehrt sind dann kleine Änderungen meist mit am Ziel vorbeigerast und man hat nicht immer die ruhe für sehr feinfühlige Bewegungen. Auch ist die Dämpfung eines Encoders und das Rollverhalten für das Wohlbefinden des Operators ausschlaggebend. Manche Encoder werden einmal bescheunigt und drehen sehr lange nach. Das ist Praktisch wenn man endwerte erreichen will. Auf der anderen Seite hat man es auch im Gefühl wie viel man den encoder anschieben muss um einen Zielwert zu erreichen. Dann ist eine Dämpfung die ein sanften stoppen des beschleunigten Encoders bewirkt vorteilhaft.

Insbesondere zum Einstellen von Pan und Tiltwerten wird neben den Encodern oftmals eine separate X-Y Eingabeeinheit angeboten. Diese kann als Joystick, Trackball oder Encoderball ausgeführt sein. Während bei einem Trackball immer nur die Veränderungen aus der gerade bestehenden Lage übermittelt werden, weist der Encoderball eine Ausgangsposition auf, auf die er mittels Federkraft immer wieder in die Nullposition wieder zurückgezogen wird. Somit ähnelt der Encoderball sehr einem Joystick bis auf das die meisten verwendeten Joysticks nicht mit Federkraft in eine Nullposition zurückgezogen werden, sondern in der letzten Position verharren. Wählt man dann einen weiteren Scheinwerfer an, so reicht eine ganz kleine Veränderung am Joystick und der Scheinwerfer ist fast in der eingestellten Absolutposition den Joysticks. Das ist praktisch beim ersten Groben einstellen des Scheinwerfers. Für kleine korrekteren dagegen ist das Auslenken aus der Nullposition heraus praktischer, da hier eine kleine auslenkung nur eine kleine Beschleuinigung der Bewegung bedeutet bzw. eine weite Auslenkung eine schelle Bewegung des Movinglights und damit eine Grobe Ausrichtung des Scheinwerfers bewirkt.  

Ähnlich wie die Umschaltung von hochauflösend (Fine) auf Standard Auflösung, ist ein Schalter zur Blockierung von Pan-Tilt Joysticks bzw. Trackballs praktisch, so das ein versehentliches Berühren des Trackballs nicht gleich die vorher mühsam eingestellte Ausrichtung wieder zunichte macht. Wenn man dann noch Pan und Tilt getrennt blockieren kann, hat an z.B. komfortabel die Möglichkeit eine LA-Olawelle zu programmieren, bei der nur Tilt Werte verändert werden und gespeichert werden, da man die PAN Werte blokiert hatte und somit keine Werteänderung erfolgen konnte.

Da Encoder meist in sehr begrenzter Anzahl bei einem Lichtstellpult eingesetzt werden, müssen die Steuerkreise in sinnigen Gruppen auf die Encoder verteilt werden. Einer der ersten Movinglightlichtstellpulte hatte Encoder für drei Gruppen aufgeteilt. PCB stand für Position sprich Pan und Tilt, C für Color also den Farbinformationen und B für Beam, also alle Gobo und Fokusinformationen. Die späteren Generationen von Lichtstellpulten haben diese Aufteilung weiter heruntergebrochen, so das zum Beispiel Gruppen in Intensitäten, Pan-Tilt, Farbe, Gobo, Prisma, Zoom oder Blendenschieber zu finden ist. Mit dem Umschalten zu einer Gruppe kann man dann mit den Encoder z.B. die einzelen Farben rot grün Blau mit drei Encodern gleichzeitig einstellen, oder beim Beam, den Frost, die Iris und den Fokus. Je nach Komfort kann man am Lichtstellpult eine Sinnige Zusammenstellung der Gruppen selber vornehmen. So ist es z.B. sinnvoll das z.B. der letzte Encoder in der Gobogruppe immer für den Focus belegt ist, damit man das Gobo auch scharf einrichten kann wenn man es ausgewählt hat, ohne erst wieder die Gruppe wechseln zu müssen. Denn gerade bei gemischter Gobobestückung mit Glasgobo und Metallgobos oder einfach beim Gobomorphen oder Strukturglasgobos muss man immer wieder den Fokus anpacken um die gewünschte Schärfe bzw. Unschärfe nach der Goboauswahl zu erreichen.    

Wie bereits angesprochen ist bei Anwahl mehrerer Scheinwerfertypen möglich das dieses Typen sich von dem Funktionsprinzip erheblich unterscheiden. Nehmen wir z.B. einfach Farbmischsysteme. LED-Scheinwerfer nutzen RGB und Movingheads mit Entladungslampe verwenden meist ein CMY Farbmischsystem. Bei einfachen Lichtstellpulten können nicht beide angewählten Typen von Scheinwerfern gleichzeitig die Farbe eingestellt werden. Man muss erst den einen Scheinwerfertyp einstellen und dann zum zweiten Scheinwerfertyp wechseln um Ihn einzustellen. Gut durchdachte Lichtstellpulte dagegen ermöglichen die Anwahl und Einstellung von unterschiedlichen Scheinwerfertypen. Dort kann über einen Colorpicker, welches ein Farbauswahlfeld darstellt und man sich die gewünschte Farbe aus dem Feld heraus pickt, z.B. die passenden Parameter für den jeweiligen Scheinwerfertyp ausgegeben werden. Weiterer Komfort ist auch die Möglichkeit bei der Farbauswahl die Modi umzuschalten zwischen RGB, CMY, Colorpicker, HSI oder einfach nach Farbfoliennummer.     

Möchte man eine Gruppe von Moving Heads in gleicher Richtung ausrichten, dann ist das mit einer Gruppenanwahl und einem Positionsbefehl erledigt. Möchte man jedoch das die Gruppe von Scheinwerfer auf einer Fronttruss auf einen Punkt Fokusieren oder wie ein Fächer nach außen abgestuft wegstrahlen, so müsste man jeden einzelnen Scheinwerfer anwählen und dann Pan/Tilt einstellen. Möchte man das Exakt machen, hilft dann Die Berechnung indem man Sich z.B. den Panwert des ersten Scheinwerfers notiert, sowie des letzten Scheinwerfers. Diese Differenz geteilt durch die Scheinwerfer die die zwischenwerte annehmen soll ist dann das Delta von Scheinwerfer zu Scheinwerfer. Diese Numerische Operation kann natürlich auch der Computer übernehmen was ja unser Lichtstellpult letztendlich ist. Diese Berechnung nennt der Eine Hersteller z.B. Alin Funktion, während der andere Hersteller diese Funktion Fan für auffächern nennt. Mit dieser Funktion ist es auch sehr einfach Farbverläufe einer Scheinwerfergruppe herzustellen. Auch für die Alignfunktion gilt, das die Reihnenfolge der Anwahl oder der Scheinwerfer ID eine Rolle spielt, denn das Pult selbst sieht ja nicht wie die Scheinwerfer im Raum verteilt sind. So kann es vorkommen, das man bei unterbrochen Reihen evtl. noch Scheinwerfer im Patch mit anlegt, obwohl diese gar nicht real existieren, sondern nur um die Automation am Pult sauber nutzen zu können, da diese Imaginären Scheinwerfer die Lücken Platzmäßig bedingten Unterbrechungen auffüllen. Je nach Pult verliert man bei imaginär angelegten Schein werfern noch nicht einmal DMX-Kreise, da man Sie z.B. nicht patchen braucht.

Die wohl wichtigste Vorbereitung nach dem Bilden von Gruppen ist das bilden von Presets. Man könnte Presets am besten umschreiben mit indirekter Parametrierung. Ein Preset ist eine Speicherzelle in der ein Parameterwert abgelegt wird. Anstatt nun in einem Cue den Parameterwert direkt zu speichern, speichert man in der Cue eine Verlinkung auf die Preset-Speicherzelle die den Parameterwert beinhaltet. Das klingt zunächst umständlicher, jedoch die stärke zeigt sich in der Anzahl der Wiederholungen. Für einfache Parameter wie z.B. das Gobo einfahren werden oftmals schon fertige Presets von der Gerätebibliothek mitgeliefert, da sich diese Werte auch nicht mehr ändern werden. So ist z.B. der Parameter 127 Dezimal für das Sternengobo hinterlegt. Zur besseren Übersicht wird dann das Preset nicht mit einer ID bezeichnet, sondern mit dem Text wie Stern oder noch besser mit dem Bild des Gobos. So kann man dann beim Einrichten sehr schnell und Intuitiv über das zugreifen der Presets schnell das Lichtbild zusammen stellen. Andere Presets muss man jedoch nach wie vor selber erstellen. Z.B. ist der Zoom und Fokus für das Sternengobo je nach aufprojizierten Entfernung unterschiedlich. Jetzt ist die Frage, kann man nun die Fokusinformation in das Gobopreset mit integrieren? Mancht es Sinn diese Information zum Gobo mit einzupacken oder macht es Sinn extra Presets für den Fokus anzulegen. Dazu müsste erst einmal geklärt sein, ob das Pult überhaupt erlaubt Informationen von der Beamgruppe in einem Preset der Gobogruppe mit zu speichern, oder benötigt man dann ein „All“-Preset in dem man die unterschiedlichsten Informationen zusammenfassen kann. Wenn dann eine kobination der Gruppen möglich ist bleibt weiter die Frage, ob mit der Fokus Information auch die Iris-Information mit abgespeichert wird, oder ob man dem Preset noch zusätzlich mitteilen kann dan man aus der Gruppe des Beams nur die Fokusinformation mitnehmen möchte ind die Irisinformation unberücksichtigt bleibt. Spätestens jetzt wird es Intressant wenn man Prests auch coperen kann um sie dann in leicht veränderter Form erneut abzuspeichern. So kann es z.B. es bei zwei gleichzeitig eingefahrenen Gobos der fokus im ersten Preset auf das ertse Gobo scharf gezogen sein und im zweiten Preset auf das zweite Gobo. Auch kann es sehr sinnig sein, wenn man beim Kopieren von z.B. „All“-Presets bestimmte Informationen wieder herausfiltern kann, so das man z.B. sagen kann, kopier mir die Farb- und Beam-Information aber nicht die Goboinformation. Wir sprechen dann von Filterfunktionen. Optimal ist es natürlich wenn man als Anwender seine Presetgruppen und deren Attributtypen selber zusammenstellen kann. Auch ist es sehr arbeitserleichternd, wenn man einmal erstellte Presets auch in die Gerätebibliothek zurückspeichern kann. Denn wenn man z.B. den Farbstring der Rollenfarbwechsler anders bestückt hat und dementsprechend das Preset geändert hat, so ist es gut, das beim Setup einer neuen Show mit dem anlegen des Rollenfarbwechslers auch das geänderte Preset mit wieder zur Verfügung steht.        

Andere Presets wie zum Beispiel Pan und Tilt Presets müssen immer selbst erstellt werden, denn es gibt keine Werte die dabei gleich bleiben, wenn man die Locate oder Highlightfunktion einmal ausnimmt. Bei einer Rock n Roll Show z.B. bildet man für Positionen des Schlagzeugers, Keyboarders, Gesang, aber auch die Gegenlichteffekte wie gerade ins Puplikum, Fächer 1 u.s.w. einzelne Presets. Man wird schnell feststellen, dass man gar nicht so viele verschiedene Positionen für eine Schow benötigt. Auch hier gilt sich im Vorfeld gedanken zu machen und dies auch schriftlich zu dokumentieren, wenn das Lichtstellpult keine Comments zulässt um das was man gespeichert hat auch zu beschreiben. Denn eine Gute Dokumentation ist das A und O einer Verantwortungsvollen Arbeit. Nachdem man diese Presets erstellt hat und dann die erste Lichtstimmung programmieren möchte, sollte man sich umgewöhnen von der direkten Parametereingabe hin zu dem Aufruf des Presets. Meist wird bei den Encoderrädern angezeigt ob man direkt einen Wert eingegeben hat indem die dezimale Zahl dargestellt wird, oder ob man einen Preset benutzt hat, indem der Name des Preset unter dem Encoder oder in der Übersicht am Bildschirm dargestellt wird. Deshalb sollte man sein Preset tunlicht nicht so benennen wie man den Wert eingestellt hat z.B. 128 würde hier zur Unübersichtlichkeit beitragen. Ist die zusammengestellte Lichtkomposition dann nach dem Geschmack, so wird ein Speicherbefehl in eine Cueliste oder Playbackregister erfolgen und Die Cue speichert sich nur die verwendeten Presetspeicherzelle und nicht deren Inhalt. Wird die Cue oder das Playback aufgerufen, erst dann wird der Parameter aus der Zelle aufgerufen. Abgesehen von dem Geschwindigkeitsvorteil beim einrichten durch das wiederholte zugreifen au bereits erfolgte Einrichtarbeit ist es im Touring immens wichtig alles auf Presets basierend zu programmieren, da man beim nächsten mal in einer anderen Halle ist, die Bühnen anders groß ist und dementsprechend andere Positionen angefahren werden müssen. Jetzt muss man nur noch seine Presets auf die neue Halle anpassen und schon sind alle Cues und Playbacks wieder für die neue Umgebung angepasst. Am besten hat man in seinen Unterlagen notiert, welche Presets für einen Ortswechsel angepasst werden müssen, denn wie bereits gesagt Gobopresets bleiben in einer neuen Halle identisch, jedoch der Fokus kann sich aufgrund der Bühnentiefe ändern. Aber auch in einem Festen Haus wie einem Theater ist es sinnvoll mit Presets zu arbeiten. Hat der Regisseur mit der Parkbank an Position x geprobt, so kann es Ihm in den Sinn Kommen das es viel Spannungsgeladener sein wird, wenn die Parkbank an Position y steht. Hat man nun seine Fokusierung über Presets angelegt, dann muss man nicht mehr alle Cues anfassen um diese neue Position anzupassen. Oftmals ist das Programmieren über Presets auch kaum aufwendiger. Wenn man z.B. ein Cue als Szenenbild abspeichern möchte, braucht man vorher nur die Positionen als Preset entsprechend der Scheinwrefergruppen als Preset abspeichern. Ein gutes Pult ändert im Programmer sofort den Inhalt als Presetverweis und mit dem nächsten Cuespeicherbefehl ist der Verweis auf das Preset gespeichert und nicht der Absolute Wert. Somit sind Presets eine der großen Arbeitserleichterung beim Licht setzen und sollte nach dem Bilden von Gruppen das nächste sein was man am Pult vorbereitet.   

Musste man zu beginn der bewegten Scheinwerfer vier Cues Speicher, um einen Kreis mit einem Movinglight abzufahren, was bereits schon sehr Tricky war, denn man hatte pro Cue einen Eckpunkt eines Quadrahtes als Zielpunkt angespeichert. Und dann hat man die Überblendzeit so lang gewählt, das das Movinglight den Zielpunkt gar nicht erreichen konnte, sondern bereits die nächste Cue aufgerufen wurde und somit zum nächsten Zielpunkt abschwenkte. Diese Cueliste als Endlosschleife - so hatte man damals Kreisfahrten Realisiert. Heute übernehmen das Effektengies, Effektgeneratoren oder Bewegungsmustereditoren. Die Ausführung und Komfortabilität ist von Pult zu Pult sehr unterschiedlich ausgeprägt. Es gibt Pulte, die erlauben nur die Grundbewegungen wie Kreis, Acht, Viereck oder  Zickzack für Pan und Tilt, andere Generatoren erlauben diese Anwendung auch auf Farbinformation, Beam, dimmer bzw. allen Attributen. Dabei sind Bewegungen wie Kreis oder Wellenform noch manigfaltig komplexer ausgeführt. Dies geht soweit, das der Operator selber mathematische Gleichungen nachfahren lassen kann um Sprungfunktionen zu realisieren wie es nun mal bei einem Tangens als Funktion von x nun mal eintreten kann. Nicht alle Möglichkeiten sind auch Sinnvoll oder für alle Parametergruppen auch zu nutzen. Aber bestimmte Funktionen haben sich als sehr Praktisch herausgestellt. Sinnvoll ist auch die Definition, um welche Basis der Effekt sich bewegen soll, also die Ausgangsposition. Dann die Startposition von wo aus der Effekt in seine Schleife hineinfahren soll. Nach wie viel durchläufen der Effekt wieder enden soll oder ob er unendlich weiterfahren soll. Dann zwischen welchen Werten sich der Effekt Maximal und minimal bewegen darf. Weiter ist natürlich die Effektgeschwindigkeit wichtig. Rechtsherum linksherum Bounce und Doppelbounce sind auch gerne Variationen die eine Effektengine beherschen sollte. Natürlich ist es auch interessant wie viele der Scheinwerfer der Effektgruppe gerade dem Effektalgorthmus folgen und wie viele hinterher hinken. Möchte man das alle Scheinwerfer synchron bewegen oder soll ein sogenannter Nachlaufeffekt gezeigt werden. Sollen die Befehle sprunghaft erfolgen oder eine weiches Überblenden? Und zuletzt einer der wichtigsten Funktionen ist der Zufallsgenerator inwieweit mit Ihm auch ein zufälliges Erscheinungsbild gezeigt werden kann.       

So kann jeder schnell einmal ein Test an seinem Lichtstellpult machen, indem er versucht einen Nightrider-effeckt mit eineigen LED-RGB-Pars zu realisieren. Es könnte z.B. mit folgenden Befehler realiesiert werden: Gruppe anwählen, Farbe rot von 0 bis 100% Wechseln, Von links nach rechts und wieder zurück (Bounce), Die Anzahl der Scheinwerfer die gleichzeitig rot leuchten festlegen, Geschwindigkeit definieren, fertig und als Cue abspeichern. So schnell kann es gehen. Wenn man mit Aufrufen der Cue auch noch nachträglich mit Encodern die Geschwindigkeit und die Größe des Effektes verändern können, haben Sie eine sehr funktionelle Maschine zur Hand.

Nach dem Setup bildet man zunächst Gruppen. Nach den Gruppen werden die Presets erstellt. Und erst dann beginnt man aus der Gruppen und Presets seine Stimmungsbilder zu kreieren um eine Lichtstimmung (Cue) zu speichern.






Verans taltu ng, Herbe rt, Bernst ädt, Herbe rt Bernst ädt, hberns taedt, Bernst aedt, Instit ut, angew andte, Verans taltung stechn ik, Setup,

Einrich ten, Lichtst ellpult, Setup, Szenen bild, setz en, Anwa hl, Befehl sfeld, Numm ernfe ld, tasten feld, Dimme rkrei se, Lastkr eise, Chann el, Fixtur es, Anwahl feld, Lastkr eistaf el, Pilot 3000, Atris an, Lichtst ellpult, Touch, Grup pe, Grou ps, Odd, even, +5%, Offs et, Focus, beam, color, fokus, Gobo, MA-trix, Progra mmer, egine, effekt engi ne, Param eter, Steuer kreis, Encod er, numm ernein gabe, encode reinga be, Trackb all, Joysti ck, Colorpi cker, HSI, RGB, CMY, Folien numm ern, Lee, rosco, Fan, Align, Pres et, Palet te, All-pres et, gruppe npres et, Einrich ten, lightde sign, Effek te, Trix, Effekt engine   

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