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PAR Scheinwerfer und Konsorten



Woher kommt der Name PAR 64 oder PAR 36?

PAR steht für Parabolic Aluminium Reflector oder zu deutsch Parabolische Reflektor Lampe.

Dazu sind die Begriffe PAR Blaser oder auch Pressglaslampen üblich.

Was hat die Bezeichnung PAR 36 mit einer Größenangabe zu tun. Der Hintergrund dazu ist fast trivial, denn um einen PAR Scheinwerfer als einfache "Ofenrohr" herzustellen, benötigt man einen Blechstreifen den man zu einem Zylinder zusammenrollt. Abgesehen von der Länge des Rohres, benötigt man eine Strecke für die Ummantelung des Leuchtmittels.

So folgt die Umfangsberechnung U =Pi x D

mit U= Umfang in mm,

Pi der Konstanten 3,14 und

D dem Durchmesser in mm

und legt damit die Kennzahl fest.


PAR 64: Leuchtmitteldurchmesser = 203 mm x3,14 = 64 cm aufgerundet

PAR 56: Leuchtmitteldurchmesser = 178 mm x 3,14 = 56 cm aufgerundet

PAR 46: Leuchtmitteldurchmesser = 146 mm x 3,14 = 46 cm aufgerundet

PAR 36: Leuchtmitteldurchmesser = 114 mm x 3,14 = 36 cm aufgerundet




Der PAR-Scheinwerfer ist das Urgestein von Scheinwerfer im Rock n Roll. Das Leuchtmittel beinhaltet bereits alle optischen Komponenten für den einfachen Scheinwerferaufbau. Für den schnellen Leuchtmittelwechsel wird das einfache Sockelsystem Gx16d eingesetzt. Die weite Verbreitung liegt auch am niedrigen Anschaffungspreis des einfachen Scheinwerfers und an dem hohen Wirkungsgrad des Leuchtmittels. Mit vier Klassen von Abstrahlwinkeln des Leuchtmittels bietet der PAR-Scheinwerfer ein äußerst helles und hartes Licht. Er lässt sich sehr gut einsetzen um als Flood eine Bühne schnell mit Licht zu Füllen, und als Narrow Spot findet es gerne als Beam-Show Element seine Anwendung. Die Narrow Spot werden gerne als Gegen,- Seiten,- oder Führungslichter für die Musiker auf der Bühne eingesetzt, oder als "Lichtfinger" für Räumlichkeit.

Lichtstärke

70000cd

30000cd

10000cd

240000cd

140000cd

65000cd

400000cd

275000cd

130000cd

15000cd

Sockel = Gx16d, Spannung U=240V

Neben den bekannten klassischen Ausleuchtungsaufgaben, die ein Scheinwerfer bewältigen muss, damit man den Künstler auf der Bühne, die Requisiten und die Bühnenaufbauten sieht, hat sich gerade im Konzertbereich eine Lichtgestaltung entwickelt, die mit den sonst nicht gesehen Lichtstrecken arbeitet. Der Lichtstrahl (Beam) selber erscheint dann als sichtbares "Gebilde" und erlaubt somit Farbe und weitere Ebenen in den Raum zu zeichnen. Man spricht dann anstatt von der Ausleuchtung von einer Beamshow. So können auch Scheinwerfer die z.B. für eine Ausleuchtung ungeeignet sind, da das Lichtfeld zu inhomogen ist, dennoch sehr gut zu einer Beamshow eingesetzt werden, wo es mehr auf die Lichtdichte ankommt. So wird es nicht verwundern, das Designer zur Ausleuchtung der Szene andere Scheinwerfer spezifizieren, als für den Part der Beamshow. Damit aber nun das Licht für die Beamshow auch als Lichtstrahl auch im Raum sichtbar wird, muss das Licht irgendwo auftreffen, damit es zum Betrachter hin reflektiert werden kann. In einem Theater setzt man z.B. ein Gaze ein, die in den Raum hängt, um dann den Lichtstrahl darauf entlangzuwerfen, Dabei hat man immerhin eine zweidimensionale Möglichkeit geschaffen das Licht zu reflektieren. Für eine dreidimensionale Stoffverteilung die Licht reflektieren kann und dennoch hindurchblicken lässt wäre Staub oder Nebel der geeignete Stoff. In der Kleinen Kneipe von nebenan, sind Raucher diejenigen, die genügend Schwebstoffe verursachen. Auf der Bühne muss man oft mit Nebelmaschinen nachhelfen. Da aber Nebel die Sicht in die Tiefe stark einschränkt wird Dunst (Haze) benötigt. So wird oft praktischer Weise vor "bzw. nach" der Nebelmaschine ein Ventilator zur starken Zerstreuung der Nebeltröpfen im Raum eingesetzt. Um seinen Dunst zu erzeugen. Nun können sich die Lichtstrahlen an den Tröpfchen zum Betrachter hin reflektieren und der "Beam" wird dank des "Hazers" sichtbar.

Aufgrund das das Filament des Leuchtmittels das oftmals in Biplaner Ausführung vorliegt, ist das Lichtbild sehr inhomogen. Dadurch ist die bestrahlte Lichtfläche sehr fleckig beleuchtet. Aus diesem Grund werden PAR Scheinwerfer für Flächenausleuchtungen im Theater oder wo hohe Ansprüche auf eine gleichmäßige Ausleuchtung gestellt werden, nicht angewendet. Werden stark streuende, also breit abstrahlende Typen eingesetzt, dann minimiert sich der Effekt, jedoch ist durch die Frontglasformung als Frost oder mit Reihenanordnung aufgepresster Linsen der Lichtwurf immer Ovaler. Grundsätzlich kann der Ovale Lichtwurf gut verwendet werden, um beim schrägen Auftreffen eines Lichtkreises die Verzerrung zu einem Oval zu kompensieren. Dazu muss man aber das Leuchtmittel im Scheinwerfer ausrichten können. Beim üblichen PAR-Scheinwerfer hat man dafür auf der Rückseite auch eine große Öffnung, in der man hineingreifen kann um das Leuchtmittel auszurichten. Jedoch betreten wir nun einen kritischen Bereich aus Sicht der Sicherheit. Denn bei Anwendung aller bestehenden Regeln und Normen wird man es schwer haben einen normgerechten PAR-Scheinwerfer zu finden.

Unser aller Problem ist das DIN Normen sehr teuer sind und das Kopieren derselben verboten ist. Aus diesem Grunde verbreitet sich das Wissen über DIN Regeln meist mündlich mit einem gewissen Anteil eines stillen Post Effekts. Da wird mal ein Gitter gefordert und da mal nicht. Die einen schrauben eine einfache Leitung aus dem Baumarkt an Ihren PAR und der Kollege meint aber das es mindestens H05RN-F sein muss, währen der dritte hineinruft Nö - Silikonleitung. Zum Glück gibt es aber noch die Verwaltungs-Berufsdenossenschaft die einige Regeln in Ihrem Werk "Scheinwerfer SP 25.1/7 Ausgabe 2005 zusammengefasst hat. Und im Gegensatz zur DIN ist diese Schrift in der Regel kostenlos erhältlich und für jeden nachzulesen, dafür sind die gleichen Schutzziele geändert wiedergegeben und weisen einige Stielblüten auf wie z.B. "Als persönliche Schutzausrüstung bei Einleuchtvorgängen wird empfohlen Lichtschutzbrillen zu benutzen." Also Herr Lightdesigner: Sonnenbrille auf beim Einleuchten! Weiterhin ist ein Themenschwerpunkt der SP 25.1/7 die Gefährdung durch UV Strahlung bei Tageslichtscheinwerfer, der besonders herausgearbeitet wurde nachdem bekannten Ereignis, als sich bei einem Interview die Prominenten einen unfreiwilligen Sonnenbrand erhielten.

Siehe auch Typenschild für Scheinwerfer und Leuchtennormen


Aus den vorangegangenen kann man erkennen, dass sich bei einem PAR-Scheinwerfer die Forderungen nach Sicherheit dem Prinzip der Bedienbarkeit und vor allem der Temperaturentwicklung im Inneren gegensätzlich verhalten. Dichten wir das Gehäuse wegen den Splitterschutz ab, wird es zu warm. Sorgen wir für genügend Lüftung, ist bei Betrieb mit Glaskolben der rückwärtige Splitterschutz nicht gegeben. So hatte in der letzten Zeit die Berufsgenossenschaft keinen neuen PAR-Scheinwerfer seine Zertifizierung zuteil werden lassen. Nebenbei bemerkt wird die Berufgenossenschaft auch in Zukunft keine Zertifikate mehr ausstellen, da Sie im Zuge des Wandels Ihre Prüfstellen schließen wird. Es werden zur Zeit nur noch bestehende Aufträge durchgeführt. So muss dann demnächst eine Zertifizierung z.B. durch den TÜV erfolgen, wenn es gewünscht ist. Für uns Anwender bedeutet dies, das man beim TÜV oder von anderen Instituten, bei den geprüften Produkte genauer hinsehen muss was geprüft wurde. Denn wenn man einem Prüfinstitut sagt das Sie nach VDE 100 prüfen soll, dann bestätigt das Institut das Einhalten der elektrischen Gegebenheiten, aber z.B. der Splitterschutz der in einer anderen DIN definiert ist, kann völlig unzureichend sein, da hierzu das Institut nicht geprüft hat. So ist der Betreiber noch mehr in der Pflicht zu wissen welche Vorschriften denn für sein verwendetes Produkt wichtig sind, um Sie dann in der CE oder dem Prüfzertifikat wieder zu finden.


Rein mechanisch ist es nicht unerheblich aus welcher Blech- oder Aluminiumqualität und Wandstärke ein PAR gefertigt wird. Dabei ist es natürlich ein Unterschied ob der PAR in einer Disco hängend nie bewegt wird oder ständig auf einer Tour oder im Verleih rabiat "herumfliegt" und dementsprechend verbeult. Neben den bereits gesagten Merkmalen, ist bei einem PAR auch die innere Lackierung auch ein Entscheidungskriterium für den einen oder anderen Typ. So ist nicht nur der innen schwarz gefärbte Tubus für das Lichtbild von Bedeutung, selbst eine von innen schwarz gefärbte hintere Kappe hat erheblichen Einfluss auf die Temperatur am Leuchtmittel-Sockel bzw. Fassung. So gibt es Kunststofffassungen die auf maximal 210° zugelassen sind. Diese Temperatur kann mit einer Rückkappe aus ALU-Natur in der Innenseite schnell überschritten werden. Deshalb wird oftmals der Einsatz von einer schwarz gefärbten Innenseiten der hinteren Kappe vom Fassungshersteller gefordert. In einem gut konstruierten PAR-Scheinwerfer sollte also die maximale Innentemperatur um die 165 - 185° liegen. Jedoch ist es auch möglich Fassungen aus Keramik einzusetzen die noch höhere Temperaturen vertragen können, ebenfalls wie das Einsetzen von Lüsterklemmen aus Keramik. Details wie durchschwenkbare Bügel oder die Halterungen für die Torblenden bzw. Farbfolienhalter runden dann das gesamte Erscheinungsbild des Scheinwerfers ab. Weitere Varianten sind natürlich die Shortnose oder Long Typen, deren Tubus zur Lichtabschattung länger sind bzw. für breit abstrahlende Leuchtmittel kürzer. Oft werden die Schorties auch gerne genommen, da Sie handlicher sind oder mit zweiten Bügel ideal für den Bodeneinsatz ohne extra Bodenstativ eingesetzt werden können. Auch kennt jeder das Problem beim Einsatz von einem Farbwechsler vor einem PAR, das dieser sich durch das vordere Gewicht nach unten neigt. Die Bügelarretierung ist oft für solch eine Belastung nicht ausgelegt. Dafür gibt es auch einen Typ, der mit einer verstellbarer Unterstützung sicher das Mehrgewicht halten können.

Der nächste Entwicklungsschritt des PARs war das lösen von der Pressglasskolbenlampe. Zum einem ist das Leuchtmittel mit dem vielen Glas sehr schwer, das Lichtbild ist sehr inhomogen und zuletzt durch die Kompexibilität des Leuchtmittels ist das Leuchtmittel sehr teuer. So lag es nahe, den Reflektor immer beizubehalten und nur noch das Innere Leuchtmittel selbst auszutauschen. So entstand ein Reflektor mit einem GY 9,5 Sockel für im Theater übliche Leuchtmittel wie z.B. T25, M40, CP81, CP82 oder M38 die einen Lichtschwerpunkt in der Höhe von 46,5mm aufweisen. Natürlich ist dann auch ein Reflektor notwendig für Leuchtmittel mit den Lichtschwerpunkt von 36,5mm. Damit stehen sehr preiswerte und kompakte Leuchtmittel zur verfügung, was sich auch im Volumen der Lagerhaltung bemerkbar macht. Nebenbei ist die Leistung nur bis zu 500 Watt, wodurch man doppelt soviel Parr auf den Kreis anschließen könnte, oder aber viel Energie und Verlustwärme einspart. Das die Leistung nur die Hälfte der üblichen PAR 64 betrug, machte der Raylight durch seine Strahlbüdelung wett. Er hat einen markanten eng abstrahlenden Beam, ideal zu Beamshow. Auch dass das Aufleuchten und abglimmen mit diesem Leuchtmittel, das nicht ganz so träge ist, schneller vonstatten geht, ist für den Chaser einer Beamshow ideal.

Ein Source Four PAR ist die konsequente Weiterentwicklung eines PAR-Scheinwerfers um all seine Schwächen auszumerzen. Für die mechanische Stabilität sorgt nun ein ALU-Druckgussgehäuse. Von der optischen Grundkonstruktion holt er sich Anleihen vom Raylight PAR. Wobei hierbei das besondere ist, dass das Leuchtmittel nun speziell für den Scheinwerfertyp entwickelt wurde. Das Filament des Leuchtmittels ist rotationssymetrisch wie eine Tonne aufgebaut. Zusammen mit dem Reflektor, dessen Fasetten auf die Segmente des Filaments ausgerichtet wurden, ist nun mit diesem PAR auch eine gleichmäßige Ausleuchtung einer Fläche möglich, bzw. das Lichtbild ist weitestgehenst homogen, womit ein Einsatz in einem Theater zur Flächenausleuchtung möglich erscheint. Genutzt wird er aber mehr von Verleihern und Messebauern zum sauberen Ausleuchten von Flächen, da im Theater der Linsenscheinwerfer mit seiner stufenlosen Verstellung des Leuchtmittels doch mehr Möglichkeiten bietet. Statt nun das Leuchtmittel wie beim PAR auszutauschen um die verschiedenen Abstrahlwinkel zu verwirklichen, wird beim S4-PAR einfach nur eine Frontlinse ausgetauscht.

MFL

Medium Flood

7 Fasettenreihen

21° x 34° Oval


An dieser Stelle sei mal erlaubt Details hervorzuheben, die beim praktischen Arbeiten immer wieder auffallen. Einmal sei gesagt, dass der Einfluss, ob die Linse mit der Wölbung nach innen oder außen gekehrt ist, im optischen Sinn keine großen Unterschiede macht. Dennoch sollte man die Wölbung nach innen legen bei S4-PAR, da dann das entnehmen der Linse, das hineingleiten in die Hand nach betätigen der Festhaltenippel leichter vonstatten geht. Hierbei zeigt sich auch ein Unterschied zu preislich günstigeren Nachbauten, wo die Arretierungslasche der Linse bei der Kopie über den Linsenrand springen kann, da das Federblech nicht wie beim ETC durchgängig nach unten geführt wird. Bei Betätigung drückt man dann auf den Glaswulst und die Linse kommt nicht frei. Das Herauslösen vor dem Glaswulst ist dann sehr umständlich.

Man findet bei den preisgünstigen PARs wie auch bei den ETC-Nachbauten immer wieder dass das Schutzgitter mit dem Farbfolienhalter zusammen als Einheit gefertigt werden. Abgesehen davon, das man dieses Schutzgitter, das gleich Farbfolienhalter ist, auch mal schnell verlegen kann und damit die Schutzeinrichtung nicht mehr am Scheinwerfer ist und genau genommen dann nicht mehr betrieben werden darf, sind noch zwei unschöne Effekt durch diese Einsparung Schutzgitter und Folienhalter zusammenzulegen, die Folge. Einmal wundern Sie einige Anwender dass Sie, obwohl Sie eine helle HT- oder B1 Zertifizierte Farbfolie verwenden, dass dann diese Folie nach kurzer Zeit an dem Gitter festklebt. Dies müsste aber leicht nachvollziehbar sein, wenn man die Fläche betrachtet, die das Gitter bei dem Kombifoliengitterhalter bildet. Ein großer Teil des Lichtes und der Wärmestrahlung fällt auf das Gitter, da recht großzügige Breiten aufweist, und zudem die Farbe auch noch schwarz ist und folglich wärme besser aufnimmt, so das dort deutlich Temperaturen über 230° gemessen werden können, insbesondere wenn der Scheinwerfer senkrecht nach oben strahlt, um z.B. eine Rückwand einzufärben. Selbst Ploycarbonat vermag dieser Erwärmung nichts entgegenzusetzen, zumal die Folie auch kühlende Luft benötigt, die frei an der Oberfläche vorbeiziehen kann. Liegt die Folie aber an einem Gitterblech an, so findet bei den Auflagefläche keine Luftzirkulation mehr statt, und die Folie erhitzt sich noch mehr.



Dort wo erheblich mehr Licht benötigt wird ist oftmals für Filmaufnahmen oder TV-Außenproduktionen. Für die dortige Anwendung wurden PAR-Scheinwerfer mit Entladungslampe entwickelt, die nur noch wenig mit dem PAR64 gemeinsam haben. Dort wird oftmals eine einseitig gesockelte Entladungslampe eingesetzt. Um z.B. verschiedene Wattagen mit einem Scheinwerfer bewältigen zu können kann z.B. eine mechanische Verstellung den Lichtschwerpunkt des Leuchtmittels zum Reflektor erfolgen. Die Gehäuse sind dann aus Edelstahl für einen rostfreien Außeneinsatz und sogar das Vorschaltgerät können in IP 23 ausgeführt sein. Solch ein modernes Vorschaltgerät erlaubt neben der obligatorischen Flickerfreiheit auch ein Dimmen bis zu 30% Leistung. Das ist dann in der Kamera immerhin 50% weniger Licht. Und wenn der Scheinwerfer zwei Leistungsstufen erlaubt, kann das Vorschaltgerät das auch. Eine Fernsteuerbarkeit über DMX erlaubt auch eine schnelle Änderung der Szene bei Einsatz von mehreren Scheinwerfern gleichzeitig. Wird dann noch drahtlose DMX-Übertragung angewendet, reduziert sich auch der Kabelaufwand, so wie es gerade bei großen Produktionen in Innenstätten bei Straßensperrungen und den daraus bedingten kleinen Zeitfenstern die die Location zur Verfügung steht, naturgemäß alles sehr schnell gehen muss.


Konnte der eben genante Tageslicht PAR noch im Regen stehen, so gibt es auch Versionen die ins Wasser Gehen können. Bei einer Anwendung im Wasser mit IP68 und einer Wassertiefe z.B. von 2m gilt aber noch zu beachten, das dann keine 230V Netzspannung mehr benutzt werden darf, sondern eine Schutzkleinspannung. So ist dann auch ein anderes Leuchtmittel zu diesem PAR einzusetzen. Bei Einsatz in Schwimmbädern oder bei Kreutzfahrtschiffen ist auch darauf zu achten das Salzwasser wie auch Chlor sehr aggressiv zu Metallen sind. Bei Einsätzen in solchen Umgebungen ist Edelstahl oder gut geschütztes Aluminium zu bevorzugen aber Achtung bei den Schrauben, das diese keine Spannungsreihe bildet weil Sie aus einem anderen Material bestehen. Falls doch müssten Sie wenigstens mit einem Dichtring die Umwelteinflüsse von dem festzuhaltenden Bereich fernhalten.


PAR64 in IP68 Ausführung erlaubt ein Untertauchen bis 2m. Da Edelstahlschrauben eingesetzt werden sind auch Umwelteinflüsse wie Salzwasser oder Chlor im Schwimmbad für diesen Scheinwerfer kein Problem.

Die DIN 15560-1 definiert nun diese Gruppe von Scheinwerfer die hauptsächlich über rotationssymetrischer asphärischer Holspiegel vorzuggsweise mit oder ohne Gegenspiegel arbeiten. Während die Din 15560 Teil 6 diesem Scheinwerfertyp nicht als Symbol aufführt, was die Studiolastigkeit dieser DIN erkennen lässt, haben sich dennoch folgendes Symbol herausgebildet.

LIF-Code

ANSI-Code

PAR Typ

Leistung

Abstrahlwinkel Bezeichnung

In
Grad

bei 10%

In Grad bei 50%

-


-


PAR 56

300W

Narrow Spot (NSP)

20° x 14°

10° x 8°

-


-


PAR 56

300W

Medium Flood (FL oder MFL)

34° x 19°

23° x 11°

-


-


PAR 56

300W

Wide Flood (WFL)

57° x 27°

37° x 18°

CP86

-


PAR 64

500W

Very Narrow Spot (VNSP)

16° x 13°

10° x 7°

CP87

-


PAR 64

500W

Narrow Spot (NSP)

19° x 16°

11° x 9°

CP88

-


PAR 64

500W

Middel Flood (FL oder MFL)

32° x 19°

21° x 10°

CP60

EXC

PAR 64

1000W

Narrow Spot (NSP)

20° x 17°

12° x 6°

CP61

EXD

PAR 64

1000W

Spot (SP)

23° x 20°

14° x 7°

CP62

EXE

PAR 64

1000W

Middel Flood (FL oder MFL)

39° x 24°

28° x 12°

CP95

-


PAR 64

1000W

Extra Wide Flood (VWF)

125° x 95°

70° x 70°

VNSP

Very narrow spot

Klares Glas

15° rotationssymetrisch


NSP

Narrow Spot

Leicht difuse Oberfläche

19° rotationssymetrisch


Wem diese Darstellung der Größe zu technisch ist, der kann sich auch einfach die Herleitung wie in der Tontechnik bilden, dort werden die Lautsprecher als 15", 18" Bässe oder 2" Horn bezeichnet, welche den Durchmesser der Chassis wiedergibt. So wären es beim Licht ein 8", 7", 6" und 5" Scheinwerfer entsprechend dem Durchmesser des Leuchtmittel.

Na da kann man mit einem 15"er vom Ton nicht mithalten, also multiplizieren das ganze einfach mit 8 und vergisst zu sagen dass man ein nur die Kennzahl zu 1/8 Zoll angibt - und siehe da, jetzt haben wir im Licht die "größeren" Zahlen als beim Ton und sprechen von PAR 64, 56, 46 und 36.


Leistung

Farb-temperatur

Mittlere Lebensdauer

300W

2750K

2000h

300W

2750K

2000h

300W

2750K

2000h

500W

3200K

300 h

500W

3200K

300 h

500W

3200K

300 h

1000W

3200K

300 h

1000W

3200K

300 h

1000W

3200K

300 h

1000W

3200K

300 h

WFL

Wide Flood

11 Fasettenreihen

30° x 51° Oval





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Das Ausrichten der Oval abstrahlenden Linsen ist mit der rotierbaren Linsenhalterung von außen zu bewerkstelligen. Damit greift man nicht mehr in den Scheinwerfer hinein. Der Splitterschutz ist gegeben und das Leuchtmittel ist mit seinen 750Watt noch dynamischer und Energiesparender als beim 1 KW Pressglassleuchtmittel. Somit weist der Source Four PAR alle Funktionen des althergebrachten PARs auf und übertrifft Sie in Lichtbild, Robustheit, Sicherheit, einfacher Handhabung, Langlebigkeit und niedrigen Unterhaltskosten. Zubehör wie Topheads die Ihn zum Long-Version machen oder Eggrate sind reichlich vorhanden.

Der S4-PAR wird auch mit anderen Leuchtmittelgattungen wie CDM oder MSR oder HSD angeboten. Gerade bei Messeeinsätzen wo ein Scheinwerfer nicht gedimmt werden muss sind die Vorteile der geringeren Strombelastung und der damit kleineren Infrastruktur bzw. Kosteneinsparung enorm. Dabei kommen die Vorteile der Entladungslampen wie hohe Farbtemperatur durchaus zur Geltung um die Produkte hervorzuheben und strahlen zu lassen. An dieser Stelle knüpfen wir noch mal an das oben gesagte an. Dort hatten wir unter Typenschild erwähnt, das je nach Leuchtmittel unterschiedlich hohe UV-Emmisionen erfolgen. Ein ähnlichen Effekt hat natürlich auch die Frontlinse eines S4 PAR. Hier sollte man die Bedienungsanleitung ernst nehmen, wenn dort steht das nur Orginallinsen eingesetzt oder ersetzt werden dürfen. Das hat weniger mit Gewinnmaximierung zu tun, als das diese Orginallinsen von Schott ebenfalls UV filtern. Man kann dort auch eine billigere Linse einer Chinakopie einsetzen, jedoch haben Messungen der UV-Strahlung ergeben, das dann die Verweildauer unter diesem Scheinwerfer drastisch minimiert werden muss. Landläufig: er haut dann zu viel UV raus. Man kann das dem Glas bzw. der Linse nicht ansehen ob Sie UV stärker oder weniger stark hindurchläßt, denn dafür sind Beimischungen im Glas zuständig, die man nicht mit dem Auge nicht erkennen kann. Mit dem Zunehmen der Strahler mit Entladungslampe muss man sich auch mehr mit der UV-Thematik befassen. Seriöse Hersteller können auf Anfrage die Verweildauer unter einem UV-Emittierenden Scheinwerfer, und diese sind nicht nur Entladungslampen, sondern auch 12V MR16 Halogenstrahler, angeben.

Der andere Effekt ist, dass die große Gitterfläche nicht nur immens viel Wärme aufnimmt, sondern das Sie auch Schatten wirft. Die folgenden Bilder bedürfen glauben wir keinen Kommentar. Natürlich reicht eine solche Lichtverteilung für jede Diskothek aus, da es dort nur um das Flackern ansich geht, jedoch ordenliche Flächen auszuleuchten, ist mit diesem Schutzgitter bei kritischer Betrachtung nicht möglich.