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Gobo bei Movinglighs

Zum Thema Gobos sind zwei Seiten Gobotypen und Goboprojektion bei den konventionelle Profilscheinwerfer vorhanden. Hier werden wir uns nur auf die Besonderheiten von Gobos bei Movinglights konzentrieren. Ein nicht zu unterschätzender Umstand ist die Temperatur innerhalb des Kopfes bei einem Movinghead. Um möglichst kompakt zu sein und schnelle Bewegungen zu erlauben wird versucht den Kopf des Movingheads immer kleiner zu gestalten. Durch diese räumliche Enge geparrt mit noch mehr Effekte und Funktionen in die optische Achse zu bewegen, befindet man sich oft schon in Grenzbereichen. So können schon kleine Produktionsänderungen weit reichende Auswirkungen haben. Nehmen wir z.B. ein Movinghead mit einem guten Kombi-UV-IR Filter. Dieser Filter sitzt direkt nach dem Leuchtmittel und schließt oftmals die „Brennkammer“ zur Projektionsgebenden Teil des Movinglights ab. Durch das höherwertige Filter kann man Gobos aus Borsilikatglas verwenden welches im Schnitt bis zu 480-500° vertragen kann. Wird der Zulieferer des Filters gewechselt oder wird ein „ähnliches“ Ersatzteil eingesetzt, dann kann es sein das die Filterqualität nicht mehr so gut ist wie vorher. Zum Leidwesen kann man im Betrachten des Filters nicht im geringsten erkennen wie gut oder was der Filter filtert. Dort kann man nur messen, was für uns Anwender in der Regel nicht möglich ist. Dieser Qualitätssprung kann Ursache dafür sein, das die Temperatur am Glasgobo nun deutlich über 500° liegt. Natürlich spielt dabei auch die Durchleuchtung das Gobos selbst eine Rolle, ob nun mehr als 50% des Lichtes aufgrund des Gobomotives nicht durchgelassen wird hat natürlich auch auf die Erwärmung erheblichen Einfluss. Die Folge ist, dass das Borosilikat anfängt zu fließen und die Beschichtung reißt. Das Gobo ist zerstört. Abhilfe schaffen da Gobos aus Quarzglas. Quarzglas ist bei 1100° noch formstabil, kostet aber mehr als Gobos aus Borosilikatglas und die Verarbeitung ist wesentlich schwieriger. Einige Movingligthersteller schränken aus Konstruktionsgründen deshalb die Auswahl der Gobos mit Ihrer Betriebsanleitung ein, indem Sie z.B. auf dem 2. Goborad nur Glasgobos zulassen oder das z.B. eine Seite des Gobos die Schattengebenden Fläche in schwarz gehalten sein muss, da ansonsten mit Reflexionen und somit zu störenden Streulicht kommen kann.


Durch Übertemperatur Verformung des Glases mit folgender Rissbildung in der Beschichtung

Zwangskühlung für die Goboebene

Die einfachste Art Gobos in den Strahlengang zu fahren ist eine rotierende Schiebe die mit Gobomotiven ausgestattet ist. Man kann das Gobo auswählen, oder das Goborad durchdrehen lassen um ein wenig mehr „Effekt“ zu erhalten. Ist es möglich das Goborad sehr schnell zu drehen, dann ist ein flashähnlicher Effekt gegeben. Aber auch das Anfahren der Rotation in einer Richtung mit sofortiger Richtungsumkehr bzw. das schnelle hin und Herfahren um eine Goboposition herum ist schon ein klasse Effekt für eine Beamshow und wird oft als Gobo-Shake bezeichnet. Dagegen ist unter Bump ein einfaches kurzes Zucken zu verstehen. Oft kann man im Menü des Movinglights einstellen ob das Gobo auch bei Zwischenwerten auf die volle Goboposition hinfährt oder Zwischenwerte zulässt. Weiterhin gibt es auch Sound to Light Anbindungen, bei der ein Gobowechsel aufgrund der Umgebungsgeräusche gewechselt wird. Bei der einfachen Ausführung eines Goborats welches wir auch statisches Goborad nennen, da das Gobo selbst nicht rotieren kann, benötigen wir noch keine 16 Bit Ansteuerung, da jedes Gobo exakt in den Strahlengang platziert werden kann. Je nachdem in welchen Sektor der Hersteller seine Zielgruppe für das Movinglight sieht, sind solche Funktionen stärker in den Steuerkreisen ausgeprägt bzw. mit mehr Geschwindigkeitsunterschieden vorhanden. Gerade in den unteren Klassen werden dann Funktionen wie MIB (move in Black) als einstellbarer Menüpunkt mit aufgenommen, da man davon ausgeht, das in dem unteren Marktsegment das verwendete Lichtstellpult diese Funktion nicht beinhaltet, aber nun von der Movinglightelektronik zur Verfügung gestellt wird. Unter Move in Black verstehen wir das vor dem Gobowechsel der Dimmer auf 0% herunter gefahren wird, dann das Gobo gewechselt wird und dann das der Dimmer wieder auf seinen Ursprungswert heraufgefahren wird. Somit verschwindet das Gobo für den Betrachter und das neue Gobo erscheint. Ohne die Funktion wird der Betrachter das durchlaufen aller Gobos sehen was viel von der Faszination des Wechsels wegnimmt. Obwohl einige Goboräder das Gobo so schnell wechseln können, dass Sie mit dieser Eigenschaft sich einen Ruf unter den Designern erworben haben.

Der nächste Evolutionsschritt bei Goborädern war das das Gobo innerhalb des Goborades drehen kann. Hierbei wird mit einem Antrieb das Gobo ausgewählt wie vorher bei dem statischen Goborad auch. Ein zweiter Antrieb treibt dann meist ein Zahnradverbund der Goboeinsätze an. Somit können die Gobos im Strahlengang um Ihre Achse, die gleichzeitig auch die Optische Achse darstellt drehen. Deshalb sprechen wir von rotierenden Goborädern, weil sich das Gobo selber rotieren kann – natürlich das Goborad selber auch, ist aber so nicht gemeint. Ein Klassiker unter rotierenden Goboseffekten ist das Nachbilden einer Ventilator Rotation. Auch bei einer Beamshow ist das rotierende Dreieck immer gerne gesehen. Wenn man das Gobo rotieren lässt kann man zwei Qualitätsmerkmale ausmachen. Einmal kann mna betrachten inwieweit die Zentrierung mittig bei der Rotation ist. Das ist bei Hohen Rotationsgeschwindigkeiten gut zu sehen ob der Mittelpunkt eiert. Auf der anderen Seite sind sehr langsame Bewegung für ein schönes Design wichtig ohne das es zum ruckeln oder bitweisen Vorwärtsspringen kommt. Auch die Geschwindigkeitsabstufungen und wirklich langsamen Geschwindigkeiten sind oft nur in den höherwertigen Geräten zufrieden stellend. Aber die größte Herausforderung des rotierenden Goborades ist das Ausrichten des Gobos, sprich dem Indexieren. Betrachten wir den Wertevorrat eines 8 Bit Steuerkreises, so stehen einem 256 Werte zur Verfügung. Spendiert man einen Steuerkreis zur Auswahl und Mode des Gobos und einen weiteren Steuerkreis für den indexieren, so wird man feststellen das bei praktischen gut handhabbaren Ausrichtung eines Gobos mit 540° mit jedem Bit das Gobo sich um 2,1° weiterreht. Bei einem Lichtkreisradius bzw. projizierten Goboschriftzug von 2m folgt ein Höhenunterschied von ca. 7cm. Dieser Höhenunterschied ist deutlich zu sehen. Möchte man also ein Firmenlogo wagrecht positionieren können kommen wir an einer Gobortationsauflösung größer 10 Bit nicht umher. Da man aber für mehr als 8 Bit einen weiteren Steuerkreis benötigen der wiederum den vollen Werteumfang zur Verfügung stellt, sprechen wir grob immer von einer 16 Bit Auflösung, obwohl die meisten Hersteller Ihre Schrittmotoren höchstens mit 12 Bit Auflösung betreiben, was aber für unsere Anwendung vollkommen ausreichend ist.

Abgesehen davon, dass man oft statische Goboräder aus einem Stück bestehen und man nur das ganze Goborad wechseln kann, ist die Halterung der Gobos ein nicht zu unterschätzender Punkt. Die meisten Gobobefestigungen basieren auf Andruck mit einem Sprengring. Der Nachteil eines solchen Systems ist das schwierige Händling mit dem Sprengring, bei dem oft ein Schraubendreher eingesetzt wird, was wiederum die Gefahr des abrutschen und die Beschädigung des Gobos bedeuten kann. Immerhin lassen einige Hersteller den Sprengring mit einem kurzne Bogen am Ende zur besseren Handhabung fertigen. Für den Anwender ist das wirklich eine Erleichterung die dem Hersteller so gut wie nichts kostet.

Gobohalterung mit Schnellwechselrahmen. Das Gobo selbst wird mit einfachen Sprengring gehalten. Das Gobo ist einseitig in schwarz gehalten.

Andere Hersteller kommen dem Beleuchter soweit entgegen, das Sie einen Wechselrahmen verwenden der einfach über ein Federsystem auf das geklippt werden kann. Damit kann der Beleuchter das Gobo nebst Rahmen schnell wechseln. Das Gobo selber wieder in den Gobohalter einzubringen wird dann wieder doch mit einem Sprengring vollzogen. Weiterhin ist bei unterschiedlichen Gobodicken das Sprengringsystem auch oft Ursache das der Anpressdruck zu gering ist und damit das Gobo bei Beschleunigung durchrutschen kann. Mann kann dem Durchrutschen entgegenwirken, indem man etwas dazwischenklemmt oder einen Tropen Silikon zum fixieren des Gobos aufwendet.

Sind einfache Blechgobos oder Glasgobos standard, so kann man beim anfertigen von mehrfarbigen Glasgobos auch schon mal eine Überraschung erleben. Denn pro Farbe wird eine weitere Schicht Glas mit Farbe benötigt. Die Folge ist einmal das man beim Scharf stellen auf einmal die einzelnen Farbschichten auf unterschiedlichen Fokuswerten beim Zoom scharf werden. Die ist bedingt durch die Schichtdicke des Glases. Diese Dicke kann aber auch schon mechanisch Probleme bereiten, wenn die Aufnahme nicht für so dicke Gobos ausgelegt ist. Oft behilft man sich, indem man das Erste Glas mt normalen Durchmesser fertigt und die weiteren Farbschichtengläser aber mit kleineren Durchmesser, so das der Sprengring das Trägerglas sicher halten kann und die weiteren Schichten dann einfach hinausragen.

Hat man dabei rotierende Gobos mit Firmenlogos, ist genau reproduzierbar in Ihrer Ausrichtung sein müssen, dann ist es für den Programmierer sehr ärgerlich, das nach gobowechsel oder Rotationswechsel das Gobo nicht mehr wie programmiert ausgerichtet ist, sondern irgendwie schief hängt. Mann sollte grundsätzlich beim Shootout von Movinglights das Ausrichten von Gobos testen, indem man ein Gobo ausrichtet und als Szenenbild speichert. Dann ein anderes Gobo wählt, es rotieren läßt und als nächstes Bild abspeichert. Kehrt man dann wieder auf das erste Bild zurück, dann sollte das Gobo genau so ausgerichtet sein wie vorher. Beachten sollte man dabei ein wenig die mechanischen Tolleranzen. So ist zur exakten Reproduktion auch notwendig, das aus der gleichen Richtung die Zielausrichtung angefahren wird. Denn die mechanische Hysterese, also das Spiel zwischen den Zahnrädern ist endlich. Das heißt es kann durchaus zu einem Positionsunterschied kommen je nachdem ich einen Zielpunkt von rechts oder von links anfahre. Möchte man exakte Reprodukion erhalten ist es am besten aus immer den gleichen Ausgangspunkt das endgültige Ziel anzufahren.


Weitere Haltesysteme wären Rädelschrauben die eine Feder andrücken oder aber auch Nut und Federsysteme. Und hier kommen wir zu einem wirklich großen Systemvorteil wenn das Gobo nur in einer einzigen definierten Ausrichtung einzusetzen ist. Hat man z.B. bei 20 Movinglights mittel Sprengringsystemen ein Gobo eingesetzt und möchte alle 20 Movinglights dieses Gobo ausgerichtet projizieren lassen, so wird man sehen das jedes Gobo anders in der rotationsachse ausgerichtet ist. Man muss jedes Gobo einzel mit dem Lichtstellpult ausrichten. Nutzt man Movinglights deren Gobos sich nur ausgerichtet einsetzen lassen, so sind bei alle 20 Movinglights alle Gobos gleich ausgerichtet wenn man den Parameter der Goboindexierung verändert. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Jedoch wenn man hier nicht bedacht hat das Gobo richtig herum fertigen zu lassen, dann kann man nicht wie beim Sprengringsystem das Gobo einfach umdrehen. Man muss sich dann bei einem Irrtum das Gobo neu fertigen lassen oder hitzebeständiges Silikon einsetzen um es selber zu drehen, wobei dann meist die Rotationsausrichtung verloren geht.

Weist das Movinglight eine Fokusierlinse auf, dann ist man in der Lage die Abbildungsebene zu verschieben. Wenn dann noch mehr als ein Goborad vorhanden ist, kann man den Fokus von einem Goborad zum anderen verschieben, so das einmal das eine Gobomotiv abgebildet wird und nach dem Verschieben der Fokus das anderen Gobomotiv abgebildet wird. Wir sprechen dabei von Morphen weil durch das verschieben der Abbildungsebene von einem Motiv zum anderen das Bild sich scheinbar von einem zum anderen verwandelt. Ist bei einem scharf gezogenen Motiv das andere vollkommen verschwunden, so sprechen wie von einem echten Morphen. Ansonsten ist noch Grundrisse des alten Motives zu sehen. Inwieweit das echte Morphen möglich ist, liegt daran, wie weit die Goboröder auseinanderliegen bzw. wie eng der Schärfebereich der Optik gestaltet ist. Liegen die Goboräder sehr dicht beieinander, und ist auf eine Goboebene scharf gezogen, dann ist die zweite Goboebene zwar meist unschaft aber noch struktuell vorhanden. Erst wenn sich diese Ebene weit aus dem Schärfenbereicht des ersten Gobos bewegt werden kann, verschinden die Konturen. Somit hat die Anordnung der Goboräder im Strahlengang einen beachtlichen Einfluss, wie auch die Optik der Goboprojektion. Zwar nehmen zwei Gobos im Strahlengang je nach Durchleuchtungsanteil mehr oder weniger Licht weg. Aber der Effekt ist sehr groß. Insbesondere wenn man als zweites Gobo z.B. ein farbiges Prismatik-Gobo wählt. Zusammen mit einem Breackup lassen sich so sehr schöne Hintergrundbilder erzeugen. Läßt man dann noch die Gobos rotieren und setzt noch ein ergeben sich sehr schöne bewegte Flächen die für sich alleine schon ein Hingucker sind. Dabei ist es oftmal eine Fokus Zwischenstellung die weder das eine noch das andere Gobo scharf darstellt, die einen mit einem schönen Bild erfreut. Auch ein Gobowechsel kann man mit dem Morphen im Hintergrund durchführen ohne dass es besonders auffällt. Ein weicher unmerklicher Goboübergang kann so realisiert werden.

Goborad 1 scharf,

Goborad 2 unscharf

Schärfeneinstellung (Fokus) zwischen

Goborad 1 und Goborad 2

Goborad 2 scharf, Goborad 1 unscharf

Ein weiterer Effekt der mit zwei Goborädern möglich ist, wobei mindestens ein Rad das gobo selbst rotieren kann ist der Moiré Effekt. Dabei sind zwei gerasterte Motive überlagert aus denen sich ein drittes neues Muster mit gröberen Raster ergibt. Das geht besonders gut je feiner die Gobos gerastert sind. Für eine gute Projektionsergebnis ist es hier von Vorteil wenn beide Goboebenen sehr dicht beieinander liegen, damit beide Ebenen scharf abgebildet werden können. Das widerspricht sich wiederum der Forderung nach viel Abstand für den Morphing-Effekt. So könnte man nun Hinkommen und ein drittes Goborad spendieren womit man dann die Möglichkeit hätte zwei sehr eng zusammen zu positionieren und das dritte zum ersten mit viel Abstand, So das beide Effekte gut dargestellt werden können. Natürlich kann man auch mehr als zwei Goboräder zur Verfügung stellen. Jedoch nimmt auch hier die Lichtleistung stärker ab. Da oftmals bestimmte Gobos wie Breakups nicht unbedingt scharf gezogen werden müssen, gibt es auch Movingklights, die das Einsetzen von Gobos auf Farbrädern erlaubt. Bei farbigen Prismatics wäre sowieso ein Zwischenbereich erreicht, ob man das Bauteil in der Gruppe der Farbgebenden einsortieren soll oder in der Gruppen der Strahlbeeinflussenen Gobos wie auch die Strukturgläser zur Gruppe der Gobos gezählt werden.


Mit zwei rotierende Gobos werden neue Muster erzeugt. (Moiré-Effekt)


Bei rotierenden Gobos erfogt die Rotation immer über dem Mittelpunkt des Gobos das gleichzeitig der Mittelpunkt der optischen Achse ist. Betrachtet man aber feuerbewegungen, so steigt das Feuer scheinbar immer nach oben. Wellen im Wasser haben auch eine Richtung. Jedoch sind diese Bewegungen nie um einen Punkt innerhalb des Betrachtungsbildes. Aus diesem Grund muss zur Simulaion solcher Bewegungseffekte der Mittelpunkt eines Schattenbildenden Gobos außerhalb des Lichtstrahls liegen. Hier kann Qualitäten unterscheiden indem man nachfragt ob das Effektrad bzw. Animation Wheel stufenlos in den Strahlengang gefahren werden kann. Auch ist es wichtig in welcher Richtung das Durchqueren des Strahlenganges erfolgt. Denn es ist ein Unterschied, ob man Feuer von unten nach Oben sich bewegen lässt oder von rechts nach links. Bei letzteren muss ein Sprecher immer auf die starken Seitenwinde hinweisen. Optimal ist es wenn ein weiterer Stellmotor die Ausrichtung der Rotation im Strahlengang den Anforderungen entsprechen kann.

Die Bestückung des Animationsrades kann oftmals auch gewechselt werden. Um das Rad schnell austauschen zu können ist man auch dazu übergegangen das Rad mittels Magneten festzuhalten. So kann der Benutzer des Rad ohne Werkzeug austauschen. Weiter gibt es unterschiede am Prinzip des Motiv selbst. So farvoriesieren einige Hersteller Ihr Animationwheel welches schwarzweiß als Lochschalbone gearbeitet wurde, währen andere lieber verschiedene Strukturgläser verwenden. Strukturgläsr habe die besondere Eigenschaft das Sie duch die unregelmäßige Glasstruktur die Abbildungsebene kontinuierlich verstellen können und so innerhalb des Bildes mehrere Abbildungsebenen gleichzeitig vorhanden sind und auch bewegt bzw. gewechselt werden.

Die letzte Evolutionsstufe der Gobodarstellung ist die digitale Goboebene. Hier wird ein DLP eingesetzt um die Schwarz Weiß-Abschattung durchzuführen. Dies hat zum Vorteil, das jedes Schwarzweißbild das digital vorliegt nach entsprechender Umwandlung in das geforderte Format, als Gobo in das System eingespielt werden kann. Auch kann ein Gobo von jetzt auf gleich sofort gewechselt werden, ohne das ein mechanischer Durchlauf erfolgen müsste. Auch die Anzahl der vorhandenen Gobos ist nur von der Festplatte und der Datenorganisation abhängig. Naheliegend ist dann auch die Verwendung der Möglichkeit Kurzfime über den DLP zu senden. Die Typischen Goboeffekte wie morphen sind natürlich Digital auch lösbar, indem ein Medienserver z.B. zwei Layer zur Verfügung stellt, wo man eine eben zur anderen überblenden kann. Diese Überblendungseffekte können natürlich auch mit ganz anderen Effektmustern ablaufen. Und wenn man schon zwei Layer zur Verfügung hat kann man sind auch Key-Funktionen wie weiß ist transparent sich vorstellen. Die Gestaltungsmöglichkeit gewinnt enorm mit Einsatz der digitalen Goboebene, benötigt jedoch auch ein wenig mehr Zeit um aus der großen Auswahl das für einem am besten geeignete Motiv zu wählen, wenn man nicht selbst gestalten will, was natürlich auch Zeit kostet. Die Übergänge von einer Digitalen Goboebene zu einem Bewegten Videoprojektor sind fließend. Die einen Geräte haben z.B. nur die Goboebene mit einem DLP mit entsprechender Medienserver und zwei Layern ausgetauscht. Ansonsten ist der Movinghead wie alle anderen Movingheads aufgebaut mit typischer CMY-Farbmischung. Bei anderen Systemen wird z.B. der Mode umgeschaltet zwischen Digitaler Projektion oder movinghead Funktionalität. Auf der anderen Seite der Skala liegen dann die Videobeamer die in ein Bügel gepresst  wurden. Dort sind dann auch Live-Viedoeingänge verfügbar.  Wird ein DLP nur zur Schwarz weiss Wiedergabe eingesetzt, so ist die Lichtleistung in der Regel um den Faktor 3 Höher als wenn Farbige Videoinformationen wiedergegeben werden. Das liegt einfach daran, das zur Farbwiedergabe ein Farbrad mit den Farben Rot grün und Blau sehr schnell rotiert und die Bildinformationen nur für die jeweilige Farbe die das Farbrad gerade im Strahlengang einfärbt zur Verfügung steht.    






ML-Gobo

Effektmodul für Flammen und Wasserefekte.

Dabei ist das Rotationszentrum außerhalb der Lichtachse. Dies ist genauso gut bei Systemen mit Blendenschiebern und normalen rotierenden Gobos möglich.

Einen geniealen Wassereffekt kann der VL 2416 mit seiner rotierenden Forntlinse zaubern.

Auch die Frage nach den mitgelieferten Standardgobos nachgegangen werden. Sind mit den Motiven zeitgemäße Stimmungen zu erzeugen?

Kann mann sich evtl. die Gobos selbst zusammenstellen wie es z.B. beim VL 1000 der fall ist?

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