Scheinwerfer in Aktion Wissenstransfer Veranstaltungstechnik
Copyright © Alle Rechte vorbehalten. Made by Herbert Bernstädt:  Kontakt | Impressum
Weiter (nach rechts). Zurück (nach links). Nach oben (übergeordnet). Zurück.
Motore ML-Farben V*L-Farben Dimmer Spot/Wash ML-Gobo Beam Ausstattung ShootOut
Konventionel Movinglights Zubehör Spiegel Nachbauten

Zurück zu:

Auf Google Lesezeichen posten
Auf Facebook posten
Auf Twitter posten
Auf Delicious posten
Auf Digg posten
Auf LiveJournal posten
Auf Newsvine posten
Auf Reddit posten
Auf Stumble Upon posten

Themen dazu:

Ausstattung von Moving Lights

Die Entscheidung welches Movinglight eingesetzt wird, ist primär von den optischen Funktionen und der Leistungsklasse abhängig. Jedoch wird die Kaufentscheidung für eine bestimmte Produktlinie noch wesentlich durch das weitere Erscheinungsbild entscheidend beeinflusst. Alleine die Frage wie viel von den Geräten kann ich in die Traverse hineinhängen ohne das die zulässige Belastungsgrenze überschritten wird, hat schon bestimmte Produkte aussortiert. Im Folgenden wollen wir diese Kriterien ein wenig näher beleuchten.

Das Gewicht eines Movinglights wird grob über die Leistungsklasse bestimmt. So benötigen große Leistungen auch große Komponenten. Das Gerät wird von den Abmessungen größer und auch das Gewicht. Dennoch kann man durchaus 30% und mehr Gewichtsunterschiede bei Geräten einer Leistungsklasse feststellen. Und wenn man 12 Movinglights auf eine Traverse verteilt, kann die Statik auch schon mal nein zu einem Produkt sagen, während der leichtere Mitbewerber diese Einschränkung durchaus bewältigt. Diese Gewichtsunterschiede finden Ihre Ursache einmal in den verwendeten Materialien die das Grundgerüst und das Gehäuse ausmachen. So kann ein Bügel aus Alu-Druckguss bestehen oder aus einfachen Winkelblechen zusammengeschraubt sein. Während der Druckguss extrem Verwindungssteif ist, ist die Werkzeugherstellung bzw. der Aufwand dafür wesentlich höher, was auch im Preis des Gerätes sich widerspiegeln wird. Daneben findet man aber oft noch zusätzliche Gewichte im Kopf. Da versucht man auf der einen Seite ein möglichst leichtes Gerät zu entwickeln, da das Tragen und das Aufhängen des Movinglights leicht vonstatten gehen soll und auf der anderen Seite findet man zusätzlich Gewichte im Kopf eingebracht. Diese Gewichte benötigt man um den Kopf auszubalancieren. Aber auch hier kann man den Schwerpunkt durch geschickte Anordnungen der Komponenten deren Materialauswahl und nicht zuletzt der Sitz der Achse so beeinflussen, das zusätzliche Ausgleichsgewichte nicht notwendig sind. Jedoch ist es einfacher bestehende Kopfkonstruktionen weiter zu verwenden um die Produktline aus Spot, Wash oder Beam zu bedienen und stellt das Gleichgewicht mittel Zusatzgewichten ein. Das ist für den Entwickler einfacher, aber für den Anwender schlicht und ergreifend „schwerer“. Hier sein moch mal der Hinweis an die Hersteller erlaubt, das das Gewicht des Movinglights auch auf dem selben abzulesen sein soll. Man möchte doch wissen wie viel gewicht man in die Traverse hineinbringt, denn oftmal findet eine Vorplanung nicht statt. Weiter sind Transformatroen und Drosseln immer mit viel Gewicht verbunden. So sind leichte kompakte Geräte mit Elektronischen Vorschaltgerät und Schaltnetzteil ausgestattet.          

Möchte man den Scheinwerfer nun an die Traverse anschlagen, dann eröffnet sich sogleich der nächste Unterschied. In der Regel haben sich soganannte Camlock bzw. Schnellverschlüsse etabliert, mit denen ein Bügel arretiert wird, der wiederum ein Coupler oder Haken aufnehmen kann. Die Anordnung der Schnellverschlüsse wird oft durch die Komponenten im Basement beeinflusst, die auf der Anderen Seite der Bodenplatte den Platz streitig macht. Deshalb sind die Abstände zwischen den Schnellverbinderaufnahmen fast bei jedem Gerät unterschiedlich. Einige Hersteller nutzen auch Schnellverbinder mit Integrierten Haken. Diese Lösung ist zwar in erster Betrachtung sehr praktisch, jedoch geht bei diesen Haken die Anpressschraube meist direkt auf das Traversen-Alu und zeichnet dort Gebrauchspuren. Auch die Möglichkeit den Scheinwerfer 90° verdreht aufzuhängen wird oft als Vorteil gesehen. So kann man das Display dort hinzeigen lassen, von dem der Operator Blick darauf hat. Oftmals ist aber die Anschlagsrichtung des Movinglights aufgrund des Pan Freiheitsgrades festgelegt worden und andere wiederum finden es sehr Schick das movinglightbasement in 45° Winkel aufzuhängen um mit der gewohnten Optik ein wenig zu brechen. Nur die 45° Winkelmöglichkeit bietet wirklich nicht jedes Movinglight. Andere Hersteller haben Ihr eignes Aufnahmesystem entwickelt, bei der man recht frei bestimmen kann wie man seine Couler anschraubt und dementsprechend das Basement anschlagen kann.    

Kann das Movinglight Movinglight in allen Betriebslagen eingesetzt werden wie Vertikal, Horizontal, seitlich, seitlich auch in 90° gedrehter Anordnung?“ Diese Problematik tritt meist bei zweiseitig gesockelten Leuchtmitteln auf, da durch die Seitliche Lage der oben liegende Verbindungsteil des Sockels stärker Wärmebelastet wird. Es kann aber auch die Dimensionierung des Pan-Lagers sein, das das entstehende Drehmoment nicht unerheblich ist. Deshalb kann man in einigen Bedienungsanleitungen Hinweise wie im folgenden Bild gezeigt wird, finden.

Ist das Movinglight angeschlagen, folgt die Anbringung des Sichungsseiles. Auch hier findet man sehr unterschiedliche Lösungsansätze. Oftmals sind aber die vorgesehen Anschlagspunkte für das Sicherungsseil für die Dimensionen der Seile nach BGV nicht ausreichend. Im Zuge der Europäischen Harmonisierung ist das unverständlich, denn mit den einfachsten Mitteln kann man ausreichend dimensionierte Anschlagpunkte sicherstellen. Hier ist ausdrücklicgh davor zu warnen bei einem zu kleinen Sicherungsseilaufnahmepunkt einfach die Tragegriffe zu nutzen, denn diese sind nicht auf dynamische Stoßblastung ausgelegt. Ausnahme dazu sind jedoch Scheinwerfer deren Griffe eigens dazu ausgelegt wurden. Dies wird jedoch in der Bedienungsanleitung explizit angezeigt, wenn es nicht schon der Siebdruck auf dem Scheinwerfer dies veranschaulicht. Oftmals hört man das Argument das gemäß BGV C1 § 7 Schutz gegen herabfallende Gegenstände (6) „Ortsveränderliche Beleuchtungs-, Bild- und Beschallungsgeräte müssen durch zwei unabhängig voneinander wirkende Einrichtungen gegen Herabfallen gesichert sein.“ man habe doch bereits zwei Coupler als Aufhängung und damit hat sich doch das Sicherungsseil erübrigt. Dies ist leider meist nicht der Fall, da die zweite Halterung für das richtige Ausrichten und verdrehungssicheren Anschlagen des Movingligts vorhanden ist und nicht als eingenständige Halterung zu betrachten ist, die beim Versagen des einen Tragmittels auch die entstehenden Drehmemente bewältigen kann. Hat der Hersteller jedoch die Anschlagspunkte als unabhängig voneinander wirkende Halterungen ausgelegt, dann wird in er in der Bedienungsanleitung explizit darauf hingewiesen.  

Wie robust-sicher die Verbindung von Kopf und Basement ist, kann man nur subjektiv abschätzen ob einem der Aufbau solide vorkommt. Denn ob die Befestigung des Kopfes formschlüssig gehalten wird kann man erst nach Demontage der Pan-Mechanik genau sagen, was aber über das Ziel herausschießt. Bleibt nur zu beurteilen inwieweit man einen Movinglight den Vorzug gibt dessen PAN-Lager auf einem Alurahmen montiert werden oder nur mit Distanz-Schrauben auf über einem Basisblech schweben.


Nach dem Anschlagen folgt meist das Verkabeln des Movinglights. Aus der Low Budget Ecke wünscht man sich gerne eine fest angebrachte Zuleitung mit Schukostecker. Dabei ist die Zuleitungslänge und die Ausführung der Zugentlastung ein Qualitätsmerkmal. Gehen die Kabel im laufe der Zeit defekt, so müssen Sie ausgetauscht werden, was bei dieser Anordnung einen erhöhten Serviceaufwand bedeutet, aber man kann nie ein Kabel auf dem Weg zur Produktion vergessen. Servicefreundlicher ist da ein Austausch fertig konfektionierter Kabel die am Movinglight mittels Heißgerätestecker oder Powercon angeschlossen werden. Bei Heißgeräte- oder bzw. auch Kaltgerätesteckverbindern ist ein Problem, das ausgeleierte Steckverbinder sehr leicht herausrutschen können. Aufgrund der hohen Anteil von Energiespeichern im Gerät (KVG) können dabei auch leicht Lichtbögen entstehen die eine erhebliche Zerstörungskraft entwickeln können. Einige Hersteller begegnen dieses Problem mittels Drahtbügel der über den Winkelsteckverbinder geschoben wird. Weiterhin gibt es auch verriegelbare Kaltgerätesteckverbinder, die jedoch nur bei Stecker und Buchse als Gesamtsystem einwandfrei arbeiten. Bei den Verdunsten von Kabeln auf jeder Baustelle ist das keine gute Lösung, wenn man nicht alle Geräte auf dieses System umstellen möchte. Viel praktischer ist da das Powercon System, welches von hause aus eine Verriegelung aufweist. Es werden immer mehr hochwertige Geräte mit Powercon Steckverbinder ausgerüstet und so sind Powerconkabel auf der Baustelle auch keine Seltenheit mehr sind, so das man die Angst das Kabel zu vergessen auch entkräften kann. Aber oft ist die Zugentlastung des Powerkonstecker nicht sorgfältig ausgeführt. Auch versäumen es viele Hersteller auch ein Powercon Out in das Movinglight einzusetzen. Dann könnte man die Geräte hinduchschleifen und würde den einen oder anderen Dreifachsteckdosenleiste erübrigen.    

Bei elektronischen Netzteilen und Vorschaltgeräten (VG) muss man beachten, dass es Elektroniken Stromimpulse entstehen können, die nur ein drittel der Halbwelle groß sind. Sie bilden einen Effekt der Überlastung im Nullleiters bei einer Dreiphasenzuleitung. Dies kann man im Einzelgerätebetrieb nur mit einer Osziloskopmessung des Stromes erkennen oder man macht mit mehreren Geräten einen Testaufbau und misst Strom im Nullleiter und einer Phase und vergleicht der Nulleiterstrom höher ist als in einer Phase.

DMX In-Out ist doch klar würde man jetzt spontan antworten. Aber die Räder stehen nicht still und was kümmern einem Normen, wenn man es sich auch einfach machen kann. Fangen wir mit dem DMX-Steckverbindern an. Es gibt Qualitätssteckverbinder wie Neutrix oder lowkost Steckverbinder. Das zeigt sich manchmal wenn die Verriegelungsmechanik bricht und das Kabel nicht mehr freigegeben wird. Movinglights die nur dreipolige XLR Steckverbinder aufweisen sind von vornherein auf Low Kost angelegt. DMX 512 ist nach DIN immer noch 5 polig.  

Dann sind Movinglights auf dem Markt, die mit drei wie mit 5 poligen XLR-Steckverbindern ausgestattet sind. Das ist die flexibelste Lösung. Denn immer mehr Verleiher gehen leider dahin, nur noch dreipolige Steckverbinderkabel für DMX vorzuhalten. Diese sind dann für das Digitalprotokoll geeignet. Wenn dann alle Kabel für Digitalsignale sprich DMX ausgeführt werden besteht dann keine Verwechslung mit den höher dämpfenden Analog-Sound-Kabeln. Alles wird funktionieren. Erkauft wird diese Vereinfachung aber damit das der Wellenwiederstand des Kabels nicht mehr optimal für die Ton Eingänge sind. man wird zwar immer genug „Ton“ hören, erleidet aber dennoch einen Anpassungsverlust von einigen Prozent die man meist mit dem Gain, ohne dem bewusst zu werden, wieder wegregelt. Deshalb sollten nach wie vor DMX-512 Steckverbinder 5polig ausgeführt sein um jegliche Verwechslung mit Tonkabeln auszuschließen. Neben den DMX-Kabel findet man of noch eine RJ45-Buchse. In der Regel sind diese Steckverbinder noch nicht mit leben gefüllt, sei es die weiterführend Verdrahtung oder die fehlende Implementierung in der Software. Alle warten hier auf ACN in einer lebendigeren Form oder empfangen DMX-Pakete via Artnet. Aufgrund der Ethernetverkabelungsregeln findet man auf den Bühnen in der Regel keine Movinglights die über Ethernetkabeln angesteuert werden. Auch das praktische Adressieren vom Pult aus mittel dem RDM Protokoll welches über die DMX-512 Stecke übermittelt wird, ist in der Praxis kaum anzufinden. Einmal müssen alle Booster und Splitter in beiden Richtungen Daten übertragen können, wobei oft das vorhanden Material diese Möglichkeit nicht bietet. Da bleibt man oft lieber bei dem alt bewährten. Ganz ohne Kabel geht es in der Ansteuerung aber auch mittels DMX-Drahtlosübertragung. Einer der Marktführer ist dabei Wireless Solution, die mittel Adaptiven Frequenzhopping und multiplen zeitversetzten Datenübertragungen sehr zuverlässig arbeitet. Dabei wird erheblich Zeit beim Aufbau durch Wegfall der DMX-Verkabelung eingesparrt. Die Meisten Geräte die eine W-DMX Empfänger beinhalte erlauben auch das Weiterschleifen des empfangenen Signales, so das alle weiteren älteren Geräte mit diesem DMX-Universum betreiben werden können. Oft wird das Einrichten mehrere Universen mittel W-DMX als kompliziert empfunden. Jedoch wenn man das Grundprinzip berücksichtigt ist es sehr einfach und man kann die Verschiedenen Universen auch ohne abschalten bestimmter Bereiche schnell einstellen. Das Prinzip ist, das ein Empfänger einen Speicher hat der die Adresse seines zugehörigen Senders beinhaltet. So bleibt der Empfänger immer auf den einen Sender zugehörig, auch wenn er ausgeschaltet wurde. Auch wenn ein Sender Empfänger einläd sich mit dem Sender zu verlinken wird dies nicht geschehen, da der Speicherplatz schon mit einem Sender belegt ist. Erst wenn man den Speicher löscht, ist der Empfänger frei für eine neue Verbindung. Der Erste Sender der jetzt Sendet das nun alle freien Empfänger sich mit Ihm verbinden mögen wird nun diesen Speicherplatz mit einer ureignen Adresse belegen. Alle weiteren Versuche werden ignoriert, da die Speicherstelle nun wieder belegt ist.    

 

In der Regel erfolgt die Adressierung wenn die Geräte verkabelt wurden und somit auch Strom für das Menü zur Verfügung steht. Da man oftmals auf das Zuschalten der Spannungsversorgung warten muss oder beim Verleih die eingehenden Geräte wieder zurückgesetzt werden sollen, weisen einige Movinglights Akku gepufferte Menüs auf, was wirklich eine deutliche Erleichterung darstellt. Auch wenn man schnell in der Pause ein Gerät ausgetauscht werden soll, kann man es schnell schon adressieren, bevor der Versatzstrom erreichbar wird. Es gibt heute kaum noch Geräte die mittel Dipschalter (Mäuseklavier) adressiert werden. Bei der Abdressierung mittels Dipschalter bewegt man sich sehr Hardeware nah an den Ursprüngen. Hierbei werden Schalter in einer Reihenfolge auf on oder off gesetzt. Dabei bedient man sich der Dualcodierung und rechnet 2 hoch x. Immer wenn der Dipschalter gesetzt wird wird das Ergebnis übernommen und zu den vorigen Zahlen hinzugefügt. So ist 2 hoch 0 = 1 und 2 hoch 1 zwei gefolgt von 2 hoch 2 was 4 ergibt. Mit stellen lassen sich Werte bzw. Adressen bis 512 darstellen. Jetzt gibt es aber noch eine Unsicherheit. So beginnen Programmierer oft mit 0 an zu zählen, während Anwender meist mit 1 anfangen zu zählen. Die Folge ist, das man oft die Adresse um eins verfehlt. Einige Geräte sind deshalb fehlertolleranter und Interpretieren die erste Adresse sowohl eine 0 wie auch eine eingestellte 1.         


Dippschalterposition

0

1

2

3

4

5

6

7

8

2Dipschalterposition

1

2

4

8

16

32

64

128

256

Beispieladresse

On

off

off

On

On

off

On

off

On

345        =

1 +

0 +

0 +

8 +

16 +

0 +

64 +

0 +

256

Die nächste Generation der Adressierung erfolgte mit meist vier Tasten und einem vierstelligen 7 Segment-LED-Display. Auch hier gibt es weitere Variationen mit nur drei oder auch mal 5 Tasten. Die Mnemonik bzw. die angezeigten Workürzel veranlassen einen immer wieder zum Nachschlagen im Wörterbuch sprich Bedienungsanleitung. So kamen bald auch durchscrollende Texte und zweizeilige mehrstellige Displays in die Movinglights. Heute sind grafische farbige Displays bald schon Standard und die ersten Geräte werden über einen Touchscreen adressiert. Trotz rasanten Fortschritt sollte man sich dennoch die Mühe machen und den Funktionsumfang des Menüs genau prüfen. Denn wenn eine Grundfunktuion wie das flippen des Displays fehlt, dann sind hängende Einsätze sehr zum Ärger denjenigen der das Gerät über kopf adressieren muss. Jeder wird nach Seinem Bedürfnis die eine oder andere Funktion als Wichtiger einstufen. So sind z.B. Master Slave sowie Szenenspeicher Funktionen für Events zur Gebäudeilumination sehr geeignet und Sound to light wird gerne bei mobilen Diskos verwendet, bei denen kein Lichttechniker eine Show drücken kann. Alleine das Breite Feld der abhängigen Menüeigenschafften können bei detalierter Betrachtung bereits eine Folge füllen, wovon wir aber hier absehen. Zumal eine wichtige Funktion wäre auch die Möglichkeit Firmware über die DMX Leitung aufzuspielen, denn gerade neue Produkte beinhalten oftmals eine gehörige Anzahl von „Kinderkrankheiten“.  

    


Die Steuerkreise beinhalten die Werte um den Motoren der Movinglights mitzuteilen wohin bzw. wie schnell Sie sich bewegen sollen. Ähnlich wie man im Menü Sinnige und weniger Sinnige Funktionen bereitstellen kann, ist die Funktionsaufteilung der Steuerkanäle eines Movinglights ähnlichen Freiheiten unterworfen. Waren früher durch die Lichtstellpulte eine Begrenzung der Anzahl von Attribute wie auch die Steuerkreise auch genannt werden, gang und gäbe. Heute können moderne Lichtstellpulte in der Regel beinahe unbegrenzt Attribute pro Fixture (andere Name für Multifunktionsscheinwerfer) anlegen. Die Begrenzung erfolgt meist nur durch den verfügbaren DMX-Adressraumes eines Lichtstellpultes. Aus dieser geschichtlichen Begrenzung heraus lässt sich nachvollziehen das man mehrere Funktionen auf ein Steuerkanal zusammengezogen wurden. So wurde z.B. auf dem Shutterkanal auch schon mal der Resetbefehl mit integriert. Was zur Folge hatte, wenn man mal knapp den Wert zu hoch ansetzte hatte das Movinglight keinen Strobe durchgeführt sondern in einen Reset gegangen war, auf deren Durchlauf man nun warten durfte. Heute wird dagegen zeitweise sehr großzügig mit Steuerkanälen umgegangen. Wir meinen jetzt nicht LED-Fixtures bei denen man jedes einzelne Pixel ansteuern kann und damit eine hohe Kanalzahl erreicht wird, sondern wir meinen z.B. das für eine rotierende Gobofunktionen 5 Steuerkreise angelegt sind. Bei drei Goborädern sind das nur für die Gobosektion 15 Steuerkreise. Das man sich dann als Operator schwer tut den richtigen mode schnell zu finden ist dann leicht nachvollziehbar. Aber es gibt auch sinnige Funktionen wie random Strobe, wenn Sie gut programmiert wurden. Denn nicht jedes Lichtstellpult lässt sich schnell eine schönen Srobe programmieren. So können Funktionen des Scheinwerfers diese Arbeit abnehmen wie auch eine Move in Black Funktion. Aber auch das umschalten mittels Steuerkanal zu einer Sound to light Funktion ist bei bestimmten Veranstaltungen eine eindeutige Arbeitserleicherung für den Programmierer und sorgt für abwechslungsreiche nicht wiederholenden Farbfolgen. Grundsätzlich dürfte ein Steuerkreis für Reset und Lamp on – off Befehle separiert sein.   

       


Es steht in der Anleitung wie oft ich ein Gerät pflegen sollte. Das fängt mit dem Filterwechsel der Zwangsbelüftung an, und hört beim Ausblasen des Staubes aus dem Gerät auf. Dazwischen kann es je nach Aufbau sein, das man die eine oder andere Führungsstange noch gefettet werden muss. Oftmals kann man die Lichtleistung seine Gerätes mehr als verdoppeln, wenn nach Jahren jemand die Linsen von abgelagerten Staub befreit. Neben den reinigenden Wartungsarbeiten ist das Leuchtmittel auszutauschen. Auch hier ist die Frage wie leicht man dies bewerkstelligen kann oder wie leicht man das Leuchtmittel beim Einsetzen zusätzlich belastet. Eine Standardtätigkeit ist das Austauschen von Gobos. Hier zeigt sich auch schnell wie gut die Erreichbarkeit des Goboplatzes ist, ob ein Schnellträgersystem zum Einsatz kommt, oder ob man wirklich noch mit der Sprengringzange hantieren muss. Auch hat sich eine Modulbauweise Etabliert, mit der man komplette CMY Farbmischeinheiten austauschen kann. Moderne Geräte weisen pro Modul auch eigne Steuereinheiten auf, so das nur ein Bussystem die Module miteinander verbindet. Das hat den Vorteil, da man ein Modul zum Service neben den Scheinwerfer legen kann und es mit einem Verlängerungsbuskabel mit Spannung und Signalen des Scheinwerfers versorgt. So lässt sich bequem am Modul arbeiten, ohne das ein Bewegender Kopf einen Stört. Damit wären wir auch schon bei der Arretierung für Pan und Tilt. Allein zu Servicezwecken sollte auf eine Arretierung nicht verzichtet werden. Aber auch zum Transport wird die Arretierung gerne eingesetzt, da beim tragen dann der Kopf sich nicht dreht und somit unhandlich seinen Schwerpunkt verlagert oder gar eine unglücklich haltende Hand mit dem Bügel klemmt. Ein Nachteil hat jedoch die Arretierung. Nämlich wenn das Rig hochgefahren wurde, die Geräte eingeschaltet werden und man sofort am veränderten Resetgeräusch erkennt das die Arretierung vergessen wurden zulösen. Aber auch hier ist eine Lösung auf dem Markt, bei der die Arretierung automatisch mit einschalten des Stromes gelöst werden. Eine wirklich praktikable Lösung.

       


Heute muss man feststellen das sich bei der Geräuschemmision erhebliche Verbesserungen eingestellt, jedoch nur wenn die Konstruktion des Scheinwerfer auch von vorhinein darauf eingerichtet ist. Man findet heute immer noch lärmende Geräte, deren Einsatz in der Diskothek oder dem Rock n Roll dies keinen Abbruch macht. Für die anderen Einsatzgebiete gibt es aber bereits so leise Gräte, so dass der Ausschluss eines Movinglights wegen der Geräuschemmision ausgeschlossen ist. Da wir damals die Messmethoden und Grundlagen ausgiebig behandelten und sich an der Physik sich nichts geändert hat, verzichten wir hier auf eine weitergehende Ausführung. Hier sein nur noch angemerkt das durch Konstruktive Maßnahmen wie gummierte Anschläge und Zahnräder die Laufgeräusche erheblich minimiert werden können. Auch die Luftführung und die Ventilatoren werden immer mehr geräuschoptimiert. Und mit der heutigen Sensortechnik wie Hallgeneratoren und Microschalter könnte ein Reset geräuschlos ablaufen wie es das eine oder andere Gerät eindrucksvoll präsentieren kann.        


Die Bedienungsanleitung ist integraler Bestandteil des Gerätes. Eine Gute Bedienungsanleitung kann viel Ärger vermeiden. Deshalb sei hier auch erlaubt auf die Bedienungsanleitung als Abschluss ein wenig näher einzugehen. Ist die Bedienungsanleitung in Deutsch? Viele unserer Veranstaltungstechniker sind mit dem englischen schon sehr gut vertraut, aber wir haben eine nicht zu unterschätzende Zahl an Mitbürgern die in ihrer Schulzeit russisch statt englisch hatten und dementsprechend sich schwer tun, englische Anleitungen zu lesen. Aber auch deutsche Anleitungen die von Software übersetzt wurden kann man oft auch als Muttersprachler und Fachmann den Sinn der Aussage nicht erkennen. Deshalb sei die Frage erlaubt wie ist der didaktischer Aufbau? Sind die Ausführungen verständlich? Hat die Anleitung ein Stichwortverzeichnis, Goslar, Konformitätserklärung, Sicherheitshinweise und eine „Troubelshuting Sektion“ falls das Gerät sich nicht so verhält wie es sein sollte. Sind Beispiele wie z.B. einfache Bedienerführung zum ersten Projekt vorhanden? Eine Schnellanleitung für das Wesentliche ist auch gerne gesehen. Auch sind vollständige technischen Daten und die Serviceadresse wichtige Informationen die eine Anleitung beinhalten sollte. Dies müsste alles nicht erwähnt werden, wenn die Hersteller die Maschinenrichtline befolgen würden und nach BGI für Scheinwerfer die EN 62079 anwenden würden.       


Hier wird sogar der Kopf mit einem Sicherungsseil abgesichert. Weiter kann man hier ein schlaganker erkennen der die Tilt-Arretierung öffnet sobald der Scheinwerfer eingeschaltet wird.

Die Kühlung ist bei Überkopfbetrieb gesondert ´zu betrachten und ist in erster Linie eine typische Theateranwendung. Das Movinglight hängt in der Zugstange. Die Beleuchtungscrew fährt das System hoch, die Leuchtmittel werden gezündet. Jetzt geben wir mal niemanden die Schuld sondern stellen nur fest, das die angesetzte Beleuchtungsprobe erst nach dem Mittag in Aktion Tritt. Das bedeutet das in hängender Position, dass das Movinglight unbewegt mit seiner ganzen Energie den geschlossenen Dimmer anstrahlt. Auch der Reflektor des Leuchtmittels wirkt dann je nach Konstruktion wie ein Wärmeauffangbecken. Da maus  man als Konstrukteur sich schon Gedanken machen um für diesen Fall genügend Kühlung des Kopfes gewährleisten zu können.      






Bernstädt, Herbert Bernstädt, hbernstaedt, Bernstaedt, Institut, angewandte, Veranstaltungstechnik, Movinglights, Kopfbewegte, scheinwerfer, scan, spiegel, abgelenkte, Herbert, Bernstädt, Herbert Bernstädt, hbernstaedt, Bernstaedt, Institut, angewandte, Veranstaltungstechnik, Movingheads, Gobos, Farben, Prisma, Effekte, Frostfilter, Grafikeffektscheiben, Blendenschieber, HTP, LTP, Scan, UV-Filter, IR-Filter, Flicker, boost, EVG, KVG, elektronisches, Vorschaltgerät, Kaltlichtspiegel, Kondensor, optik, Zoom, Farbrad, goborad, index, CMY, cyan, magenta, yellow, Konversionsfilter, Dichro, festfarben, Wheel, CTO,CTB, Farbdreieck, Halbfarben, DMX, ACN, Morphen, More, iris, Austrittswinkel, Ausleuchtung, Randfehler, Lichtverteilungskurve, Wasser, feuer, effekt, Prisma, rotierend, Pan, tilt, focus, 16 bit,geschwindigkeit, hallsensor, arretierung, blokade, camlock, schnellverbinder, Geräusch, emmision, menü, menue, menu, gewicht, camlock, Hängemöglichkeit, Absichern, Powercon, schaltnetzteil, Nullleiter, Überlastung, Akku, Puffern, adressieren, Dippschalter, Kühlung, geräusche,  Mäuseklavier, codierung, Geräusche, lüfter, adressierung, Lärm, silent, noise, Manual, Bedienungsanleitung, Serviceunterlagen, Beschriftung, service

Leuchtmittel

Grundsäzlich kann man die Geräteklasse auch an der Leistung des Leichtmittels festmachen. Weiterhin ist die Art des Leuchtmittels entscheidend mit Ihrer Farbechtheit und Farbtemperatur.

Perifer wirken noch Unterschiede wie einseitig gesockelte oder zweiseitig gesockelte Leuchtmittel zu buche. Siehe dazu auch Leuchtmittel


Wird das Leuchtmittel im Sockel nicht durch eine Führung am berühren von Behäuseteilen oder Reflektoren gehindert, ist die Gefahr von Abscharbungen beim Leuchtenwechsel erhöht. Damit einher kann die Lebensdauer des Leuchtmittels negativ beeinflußt werden.

Farbtemparatur, vier verschiedene Leuchtmittel nebeneinander, wobei die linken zwei sich nur in der Leistung und nicht in der Farbtemperatur unterscheiden.

Justierbar im Spiegel - Motorisch oder mechanisch von außen zu verstellen oder evtl. gar nicht justierbar?


Wie wird die Temperatur aus den Sockel geholt?

Obligatorisch für alle UV-Abstrahlenden Entladungslampen. Ein UV-Filter zum Schutz vor Dermakologischen oder Netzhaut- Verbrennungen. Jedoch bei Movinglights sind es meist IR-Filter, damit die Wärmebelastung der Goboebene nicht so hoch ist. UV wird meist duch die Mehrlinsige Optikgläser hinreichend gefiltert.

UV-IR-Filter

1* L-Lab Uni Paderborn

2* Unaxis (ehem. Balser)

3* Clay Paky


Auch die schnell löslichen Teile sollten mit Sicherungen gegen herabfallen gesichert Sein. Typische Anwendung beim Gobowechsel im Rig, da wiedermal das Gobo für Rückprojektion eingelegt wurde.

Camlock Schnellverbinder haben sich als Haltesystemn bewährt. Systeme die auch 45° Winkel zulassen sind von Vorteil.

Mit Magnet und Hallsensor kann ein Ausgangspunkt defieniert werden, ohne das dadurch beim Reset die Steppermotoren über eine definierte Zeit in den Anschlag fahren müssen. Das sorgt für einen schnellen und leisen Reset und schont die Motoren und Treiberelektronik.

Arretierung von den Achssen hilft ungemein beim Service. Dann muss man nicht immer eine Hand opfern um den Kopf zu halten.

Scharfkantige Durchbohrungen

machen in kürzester Zeit eine Defekt.

Zurück. Nach oben (übergeordnet). <--. Zurück (nach links). Weiter (nach rechts).