Andere Themen zum LED unter:
![]() Funktionsweise |
![]() Typen |
![]() Farbe |
![]() Strahler |
![]() Ansteuerung |
![]() LED Farbschatten |
| LED Pro und Kontra |
| Aufgrund
der geringen Bautiefe, Gewicht und Flexibilität bieten sich
für die Gestaltung von vielfältigen Lichtanwendung LED-Module
an. Verkettete LED-Module, deren Verbindungen untereinander nur aus den
Zuleitungen bestehen, sind fast so flexibel wie konventionelle Kleinstleuchtmittel,
haben aber keine Temperaturprobleme. Strips zur Kantenbeleuchtung,
wie sie gerne bei Treppen oder Fluchtwegen eingesetzt werden, sind extrem
leicht zu handhaben und benötigen auch kein Auswechseln der schwer
zugänglichen Leuchtkörper. Noch universaler sind z. B. flexible
Leiterplattenstreifen mit integrierten LEDs. Damit werden bewegliche und
räumliche Leucht-Gestaltungen möglich. Dabei kann das ca. 9 m
lange "LED-Lichtband" nach Wunsch in einzelne Module zerschnitten
werden. Mit dem bereits angebrachten Klebeband auf der Rückseite sind
so schnell Design-Ergebnisse zu erzielen.
Darüber hinaus ist auch ein Dimmen ohne Änderung der Farbtemperatur selbstverständlich. Außerdem hört man bei einer LED nie ein summendes Firlament. Die heute angebotenen LED-Scheinwerfer haben leider keine Lichtquelle in Form einer angenäherten Punktquelle wie z. B. der übliche Halogenbrenner oder die Entladungslampe. Um die Lichtleistung zu erbringen, wird eine große Anzahl von einzelnen LEDs zusammengeschaltet. Dies hat zur Folge, dass bei der Bestrahlung von einem Farbgemisch der räumlich different angeordneten Einzelfarben im Hintergrund des angestrahlten Körpers verschiedenfarbige Schlagschatten entstehen. Dies kann durchaus ein gewollter Effekt sein, um noch mehr "Bunt" zu erzielen. Benötigt man aber ein homogenes Weiß, sind diese LED-Strahler nicht die erste Wahl. Hier ist es je nach Typ und Anordnung der LEDs von Scheinwerfer zu Scheinwerfer unterschiedlich wie stark diese Wirkung auftritt. Wurde am Anfang eine mittlere Lebensdauer von 100.000 Stunden angegeben, was für Standard LEDs durchaus zutrifft, sind die in unserer Branche verwendeten Leistungs-LEDs dagegen meist mit 25.000 Stunden angegeben. Die endliche Lebensdauer wird durch die Degeneration des Siliziumkristalls hervorgerufen, die aber allmählich abläuft. Im Gegensatz zu den Glaskolben umhüllten Leuchtmitteln, die mit Wedel- oder Glas-Bruch plötzlich ausfallen, verliert die LED kontinuierlich ihre Intensität. Immerhin bedeuten ca. 25.000 mittlere Betriebsstunden 2 2/3 Jahre ununterbrochene Lichtleistung. Bei einem reellen Einsatz in der Veranstaltungsbranche sind dies bei 5 Stunden am Tag noch ca. 14 Jahre. Wohlgemerkt bedeutet das bei LEDs, dass sie nun nur noch die Hälfte ihrer Lichtenergie aussenden und nicht wie bei konventionellen Leuchtmitteln einen Totalausfall erleiden. So gesehen leuchten LEDs unendlich lange, eben nur nicht mehr so hell wie am Anfang. Durch die Robustheit und extrem lange Lebensdauer gepaart mit der geringer Wärme, UV- und vor allem IR- Emission sowie der geringen und flexiblen Baugröße, ist die LED in ihren Einsatzgebieten und ihrer Rentabilität unschlagbar. Werden weißes Licht und ein hoher Farbwiedergabeindex benötigt, wird extrem viel Lumen zur Ausleuchtung verlang oder sollen Gobos eingesetzt bzw. andere exakte optische Abschattungen erfolgen, haben konventionelle Leuchtmittel nicht nur den Preisvorteil auf ihrer Seite. |
| LED | Halogen- & Entladungslampen | |
| ·
Zurzeit 20 lm / Watt |
· 18-80 lm / Watt | |
| +
100.000 St/mld |
- 20 - 2000 St/mld | |
| +
Kein Totalausfall durch Degeneration |
- Totalausfall durch Erschütterung, Luftziehen Wendel-/ Elektroden-Schwund | |
| +
Keine UV- und IR-Strahlung |
- Zeitweise sep. UV-Schutz notwendig | |
| +
Kaum Oberflächentemperatur |
- Hoher Abwärmeanteil - Klimaanlage | |
| +
"Kaltes" Licht |
- Latente Brandgefahr | |
| +
Keine Einbrennphase |
- Aufwärmen / Dimmen (Lampensingen)/ Zünden | |
| ·
Reine Farben |
+ Gute Farbwiedergabe (RA) | |
| - Farbschatten | + Gutes weißes Licht | |
| -
Nur Flächen- und Körperleuchtung |
+ Projektionen möglich | |
| + Umweltfreundliche Energie | - Umweltbelastung (Bruch) | |
| + Installation an schwer zug. Orte | - Vorratshaltung Leuchtmittel | |
| - Anschaffungskosten | - Servicekosten | |
| Quellennachweis: 1) Hauke Haller / www.led-info.de 2) Physik für Ingenieure / Springer Verlag 3) Osram 4) Minolta 5) Luxeon, Trademark von Lumileds Lighting LLC. 6) Richard Schahl / www.schahl.de 7) Physik für Inenieure Auflage 2002 8) Largo / Vertrieb Lightpower 9) Pulsar / Vertrieb Lightpower 10) Xilver / Vertrieb RST |
|
Taschenbücher sowie weiter Themen über Veranstaltungstechnik stellt die DTHG auf Ihrer Webseite zur Verfügung. Weitere Grundlagenartikel und intressante Produkttests finden Sie in den Fachzeitschriften der Production Partner.
Vielen Dank für Ihr Intresse
|
16 Bit, Amplitude, Aufhängungen, Ausführung, Beleuchtung, Beleuchtungs-, Beleuchtungsanlagen, Bernstädt, Binning, Bit, breiten, Bühne, Bus, Bytes, C1, CAD, CAN, Cannon, COB, CTO, CTB, CUE, Dez, Dimmer, Dimmersteuerung, DMX, Equipment, Ergonomie, Ethernet, Farb, Farbe, Farbfolie, Fine, Fokussierung, fotorealistisch, Funktionen, Getriebe, Gobo, GrandMA, Gruppe, High, HSI, Hue, Impuls, integartion, Inter, IP, Kabellänge, Kamera, kBaud, Kelvin, Kennlinien, Kollimator, Lambertain, Lampen, LAN, Lasterfassung, lebensdauer, LED, Leitungsabschluß, Level, Licht, Light, Low, Luminizenz, MA, Matrix, Meßtechnik, Mired, Modell, Modus, modulation, MSD, MSR, Neutrix, Pan, Peak, Presets, pwm, Puls, RGB, Shift, Show, Showablauf, Showdesigner, SMD, Star, Steuerung, System, Systeme, TCP, TCP/IP, technik, Tilt, Trigger, Überblendungen, Universe, USIIT, Veranstaltungsstätten, Video, Wellenlängen, Weisspunkt, Wert, weiten, Whysiwhig, XLR, Herbert